pte20000430012 in Leben
Frauen träumen anders als Männer
Emotionen versus Machtphantasien
Hamburg (pte012/30.04.2000/13:15)
Frauen träumen bunt, farbintensiv und viel öfter von Landschaften und Räumen als Männer. Der männliche Traum manifestiert sich im Kampf um Macht und Autos und Maschinen, berichtet die Hamburger Psychologin Angelika Faas in der Frauenzeitschrift "Für Sie" http://www.jalag.de .Im Schlaf werden von allen Menschen wichtige Erfahrungen und insbesondere Ängste verarbeitet, so die Psychologin. Darum stuft die Psychologin die nächtlichen Erlebnisse als sehr wichtig für eine gesunde Psyche ein. "Im Traum sucht das Gehirn Antworten auf Fragen, die das Unterbewusstsein quälen", sagt der britische Neurologe Robin Royston. In seinen Untersuchungen geht er davon aus, dass Träume sogar auf nicht erkannte oder noch nicht ausgebrochene Krankheiten hinweisen können. "Träume sind so etwas wie ein Frühwarnsystem des Gehirns", so Royston.
"Angst- und Albträume sind ein Hilferuf der Seele. Darum sollten Menschen, die regelmäßig unter einem bestimmten quälenden Albtraum leiden, unbedingt mit Hilfe eines Psychologen die Ursachen klären", so Royston. Ein Traumtagebuch kann sehr hilfreich sein, den eigenen Ängsten und Problemen auf den Grund zu gehen
Frauen setzen im Traum selbst und später in ihren Erzählungen vom Traum deutlich Schwerpunkte intensiver Gefühle und Stimmungen. Dabei werden die geträumten Emotionen durchaus ernst genommen, so Faas. Nach jahrelangen Untersuchungen ist der Kieler Psychiater Holger Flottmann zum Ergebnis gekommen, dass in den Träumen der meisten Frauen weder der Partner noch Sex an erster Stelle stehen. Die meisten Frauen träumen von Arbeitskollegen, ihren Eltern und Kindern sowie banalen Erlebnissen des Tages. "Erotik wird nur in Symbolen wie einem guten Essen bei Kerzenschein geträumt", meint der Psychologe. (Ende)
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