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pte20000210040 in Leben

Frauen holen Männer im WWW ein

Trend in den USA geht zum Gewohnheitssurfer


New York (pte040/10.02.2000/21:10)

In den USA surfen erstmals so viele Frauen wie Männer durch die endlosen Weiten des World Wide Web. Bisher waren die Männer das zahlenmäßig stärkere Geschlecht in der Gattung namens "Internet-User". Das amerikanische Marktforschungsinstitut Nielsen NetRatings hat in seiner neusten Studie jedoch bestätigt: Es gibt nun 119,2 Millionen Surfer in den USA - von denen 50 Prozent weiblich sind. http://www.nielsennetratings.com/

Um satte 32 Prozent ist die Zahl der Frauen mit Internetanschluss im vergangenen Jahr angewachsen. Bei den Männern sind vergleichsweise magere 20 Prozent Online-Frischlinge hinzugekommen. Aber es bleiben Unterschiede. Frauen bewegen sich im Internet anders als Männer. Die Untersuchung des Instituts, das sich auf die Netzwelt spezialisiert hat, macht deutlich: User Mann besucht gerne neue und informationsreiche Websites, während User Frau sich lieber in den Bereichen "Gesundheit" und "Lifestyle" aufhält.

Der zweite große Unterschied: Männer bleiben immer länger online. Erst 95 Minuten später als Frauen klickten sie im Februar auf den Offline-Knopf. Im Dezember 1999 konnten sich die Männer erst nach 132 Minuten vom Internet trennen. Was noch bei der Studie ans Licht kam: Der Trend geht zum Gewohnheitssurfer. Gleich ob Männlein oder Weiblein - zwar besuchen die amerikanischen User immer mehr Seiten, aber in immer weniger Webangebote. So schauten die Amerikaner im Februar 1999 durchschnittlich bei 16 Angeboten vorbei, im Dezember nur noch bei 9 - das ist ein Rückgang von 40 Prozent. Gleichzeitig stieg aber die Anzahl der Seitenaufrufe pro Sitzung um 68 Prozent. (Ende)
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