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pte20000718001 in Leben

Forscher züchten Augenersatz im Labor

Eigene Stammzellen aus der Hornhaut dienen als Basis


Sacramento/Kalifornien (pte001/18.07.2000/08:00)

Mit im Labor gezüchteter Hornhaut gelang es Forschern, das Sehvermögen bei Patienten zu verbessern, deren Sehkraft sich durch eine konventionelle Transplantation einer gespendeten Hornhaut nicht steigern ließ. Das taiwanesische Team um Tsai von der University of Taoyuan und das amerikanische um Schwab und Isseroff von der University of California Davis School of Medicine and Medical Center http://medicalcenter.ucdmc.ucdavis.edu/ veröffentlichten zeitgleich ihre Erfolge bei sechs bzw. zehn von vierzehn Patienten.

Die Forscher entnahmen dem zweiten, gesunden Auge des Patienten bzw. dem Auge eines Spenders Stammzellen aus der Hornhaut. Die Hornhaut ist die äußerste, durchsichtige Schicht des Auges, die Iris und Pupille bedeckt. Stammzellen sind "Mutterzellen", die kontinuierlich neue Hornhautzellen hervorbringen, um abgestorbene Zellen zu ersetzten und Verletzungen zu heilen. Bei der neuen Technik bilden die gesunden Stammzellen auf Fruchtwasserhaut, der Embryonalhülle höherer Wirbeltiere, ein elastisches mehrschichtiges Gewebe. Mit ihm ersetzten die Forscher die verletzte Hornhaut des Patienten.

Mit dieser Methode soll Patienten geholfen werden, die grobe Verletzungen oder Infektionen erlitten haben und bei denen eine konventionelle Transplantation mit einer einschichtigen gespendeten Hornhaut versagt. "Wir haben das Wissen, das wir durch künstliche Haut für Brandwunden und durch Knorpel für Knieverletzungen erworben haben, auf das Auge übertragen.", sagt Isseroff vom UC Medical Center: "In Zukunft wollen wir es auf die Lunge, das Verdauungssystem, die Blase und andere Gewebe übertragen." (wsa) (Ende)
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