pte20060831003 in Leben
Forscher identifizieren Autismus-Gen
Mutation führt zu unzureichender Nervenzellenentwicklung im Hippokampus
Heidelberg/Frankfurt/Salzburg (pte003/31.08.2006/06:20)
Wissenschaftlern der Abteilung Molekulare Genomanalyse am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) http://www.dkfz.de ist es in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Universitätsklinikum http://www.klinik.uni-frankfurt.de sowie der Universität Salzburg http://www.uni-salzburg.at gelungen, Mutationen in einem Gen zu identifizieren, die mit Autismus in Zusammenhang zu stehen scheinen. Das Gen RPL10 kodiert für ein multifunktionales ribosomales Protein, das unverzichtbar ist für die Translation der genetischen Information in Proteine. Ein Defekt an diesem Gen könnte zu einer unzureichenden Nervenzellenentwicklung und -verschaltung in bestimmten Hirnregionen führen, was sich in den typischen kognitiven Defiziten und Wahrnehmungsstörungen beim Autismus manifestiert. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Molecular Psychiatry http://www.nature.com/mp veröffentlicht.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
