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pte20000814035 in Leben

Fleckfieber soll Aids bekämpfen

Wissenschaftler hoffen auf neue Medikamente


Bangkok (pte035/14.08.2000/17:16)

Wissenschaftler des amerikanischen Armed Forces Institute for Medical Sciences in Bangkok haben entdeckt, dass das tropische Fleckfieber das HI-Virus vermindern kann. Bei Aids-Patienten kam es nach der Infektion mit der tropischen Erkrankung zum drastischen Absinken der HI-Viren.

Die Klinik veröffentlichte jetzt eine Jahresstudie zu Aids-Patienten, bei denen die Viruskonzentration im Blut nach einer Fleckfieberinfektion beträchtlich gesunken war. Auch bei Fleckfieberpatienten, die nicht mit HIV infiziert waren, wurde Blutplasma entnommen. "Bei HIV-positiven injiziert, senkte das Plasma die HI-Viruslast entscheidend", sagte der Projektleiter George Watt. Die Entdeckung sei aber eher zufällig gemacht worden, als der Zusammenhang zwischen HIV und anderen Tropenkrankheiten untersucht wurden.

Das tropische Fleckfieber ist in Ostasien weit verbreitet. Die Erkrankung wird durch bakterienähnliche Erreger, so genannte Rickettsien, verursacht. Milben und Läuse übertragen die Rickettsien auf den Menschen. Auch das tropische Fleckfieber kann tödlich verlaufen, ist aber im frühen Stadium heilbar.

Die Wissenschaftler wollen durch die neuen Erkenntnisse die Entwicklung von preisgünstigeren Aids-Behandlungsmethoden forcieren. Der Großteil der weltweit 35 Mio. Aids-Kranken kann sich die teuren Kombinationstherapien nicht leisten. Thailand, dem Land mit der höchsten Aids-Rate Asiens, kommen nur zehn Prozent in den Genuss der wirksamen Therapien. Das thailändische Gesundheitsministerium befürchtet daher, dass ohne billigere Behandlungsmethoden bald hunderttausende Infizierte sterben müssten. Watt warnte das Fleckfiebervirus bereits jetzt als Behandlungsmethode anzuwenden. Zuvor seien genauere Untersuchungen nötig.

Weitere Informationen über das Fleckfieber: http://www.mfds.com.au/rick.html (Ende)
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