pte20030217023 in Leben
Fachmagazine erwägen neue Publikationsstrategie in Post-9/11-Zeiten
Wissenschaftsjournale zensurieren die nationale Sicherheit gefährdende Beiträge
Denver/Colorado (pte023/17.02.2003/11:16)
32 führende Wissenschaftsmagazine haben beschlossen, künftig jene Beiträge zu zensurieren, die ihrer Meinung nach die nationale Sicherheit beeinträchtigen. Der wissenschaftliche Verdienst werde in diesem Fall außer Acht gelassen. Das gemeinsame Statement wurde auf dem Jahrestreffen der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Denver http://www.aaas.org veröffentlicht. Es ist dies einer der ersten konkreten Schritte, der nach der hitzigen Debatte, wie die Ethik der Offenheit im Gleichgewicht gehalten werden kann, gesetzt wird. Nach den Anthrax-Fällen 2001 häuften sich vor allem die Bedenken der amerikanischen Regierung über das Risiko von "guter" Forschung in den "falschen" Händen. Die Wissenschaftsmagazine werden ihr Konzept in den kommenden Ausgaben erörtern. http://www.aaas.org/news/releases/2003/0216bio.shtml
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