leben

AUSSENDER



pressetext.austria

Ansprechpartner: vl
Tel.: 01/811 40-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at

FRüHERE MELDUNGEN

LEBEN

10.04.2026 - 17:30 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
10.04.2026 - 15:15 | Asia Resort Linsberg Betriebs GmbH
10.04.2026 - 14:30 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
10.04.2026 - 10:30 | pressetext.redaktion
10.04.2026 - 09:35 | Der Werbetherapeut
pte20000724024 in Leben

Fachjournale publizieren kaum Artikel zum Thema Vorsorge

Vernachlässigung führt zu mangelhafter Akzeptanz in der Gesellschaft


Richmond/Virginia (pte024/24.07.2000/14:57)

Medizinische Vorsorge wird von Medien und Gesellschaft nicht ernst genug genommen. Dies behaupten zwei amerikanische Wissenschaftler der Commonwealth University in Virginia http://www.vcu.edu nach einer einjährigen Medien-Studie zum Thema Prävention in der Medizin.

Die Ärzte haben in diesem Zeitraum Berichte der beiden anerkanntesten US-Fachmagazine, "The Journal of the American Medical Association" (JAMA) http://jama.ama-assn.org und "The New England Journal of Medizine" (NEJM) http://www.nejm.org/content/index.asp , ausgewertet und dabei festgestellt, dass sich nur ein verschwindend kleiner Teil der Artikel mit präventiven Maßnahmen und Möglichkeiten in der Medizin beschäftigt.

Zwar würde häufig über neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden berichtet, von entsprechenden Präventionsmaßnahmen sei in den Fachjournalen allerdings kaum die Rede, betont Steven H. Woolf, einer der beiden Wissenschaftler.

Während sich 60 Prozent der gesammelten Artikel mit der Erkennung und Behandlung von Krankheitsbildern befassten, beschäftigte sich nur ein Anteil von neun Prozent mit der Erstvorsorge. Auch Beiträge über gesunden Lebensstil waren in den Medien mit zwei Prozent sehr spärlich vertreten. Obwohl insgesamt 32 Artikel über die Immunschwächekrankheit Aids publiziert wurden, informierten nur vier davon über die Ansteckungsrisiken von sexuell übertragbaren Krankheiten. Weiters konnten die Forscher keinen Artikel finden, der Rauchern das Aufhören schmackhaft gemacht hätte.

Laut den amerikanischen Forschern spiegle diese Beobachtung die Akzeptanz der Prävention in der Gesellschaft wieder. Um auf die Wichtigkeit der medizinischen Vorsorge aufmerksam zu machen, müssten auch mehr Forschungsgelder in diesen wichtigen Bereich investiert werden, so Woolf. (eurekalert) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: vl
Tel.: 01/811 40-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at
Website: pressetext.at
|
Top