Leben

HIGHTECH

12.11.2019 - 10:40 | FH St. Pölten
12.11.2019 - 09:20 | AICHELIN Holding GmbH
12.11.2019 - 06:10 | pressetext.redaktion

BUSINESS

12.11.2019 - 11:10 | Heemann Vermögensverwaltung AG
12.11.2019 - 11:00 | Austrian Standards International - Standardisierung und Innovation
12.11.2019 - 06:15 | pressetext.redaktion

MEDIEN

12.11.2019 - 09:30 | Tools at Work Hard und Soft Vertriebs GmbH
12.11.2019 - 06:05 | pressetext.redaktion
11.11.2019 - 14:00 | Tools at Work Hard + Soft Vertriebsges.m.b.H.

LEBEN

12.11.2019 - 10:00 | IH-Communications
12.11.2019 - 09:00 | Hennrich.PR
12.11.2019 - 09:00 | ISM International School of Management
pte20191018011 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Fabella: Herkunft, Alter und Geschlecht entscheidend

Meta-Studie: Auftreten des Knie-Knöchelchens hat sich seit 1918 verdreifacht


Knie: Fabella in fast jedem Alter (Foto: pixabay)
Knie: Fabella in fast jedem Alter (Foto: pixabay)

London (pte011/18.10.2019/10:30) - Lange Zeit war die Fabella, das Sesambeim an der Hinterseite des Kniegelenks, eine Seltenheit, doch derzeit macht es wieder von sich reden. Eine Meta-Analyse des Imperial College London (ICL) https://www.imperial.ac.uk hat nun ergeben, dass dieser mysteriöse Knochen bei älteren Menschen, Männern und Menschen in Asien häufiger auftritt.

Forschungsleiter Michael Berthaume geht davon aus, dass die aktuelle Studie die erste überhaupt ist, die das Auftreten der Fabella so genau in Hinblick auf Herkunft, Alter und Geschlecht untersucht hat. Zusätzlich wurde erstmals auch ermittelt, wie diese Faktoren genetische und umweltbedingte Einflüsse beim Entstehen beeinflussen.

Große Datenauswertung

Im Zeitraum von 1918 bis 2018 hat sich die Anzahl der Knie, die über diesen scheinbar nutzlosen kleinen Knochen verfügen, verdreifacht. Die Fabella steht mit Knieschmerzen, Arthritis und problematischen Operationen am Knie in Zusammenhang. Am Beginn der Entstehung der Fabella stehen wie bei anderen Knochen Gruppen von Knorpelzellen. Dieser Vorgang wird als Verknöcherung bezeichnet.

Die Forscher des Department of Bioengineering des ICL hatten bereits herausgefunden, dass die weltweit verbesserte Ernährung eine Rolle beim verstärkten Auftreten des bohnenförmigen Knöchelchens spielt. Für die im "Journal of Anatomy" veröffentlichten Studienergebnisse griffen die Forscher auf den schon damals henutzern Datensatz zurück. Dieser enthält 66 Studien aus 27 Ländern und die Daten von 21.676 einzelnen Knien. Das umfasst Studien, in denen Fabellae durch Röntgenbilder sowie Sezierung identifiziert worden waren. Bei Röntgenuntersuchungen werden Fabellae jedoch häufig übersehen, was die Ergebnisse verfälscht. Daher konzentrierten sich die Forscher bei der aktuellen Studie auf die Dissektionsstudien.

Asien am stärksten betroffen

Knie, die in Asien untersucht worden waren, verfügten am ehesten über eine Fabella. In der Häufigkeit des Auftretens folgten Ozeanien, Südamerika, Europa, der Mittlere Osten und Nordamerika. In Afrika war die Wahrscheinlichkeit am geringsten. Bis zur Hälfte der in Asien untersuchten Knie verfügten über diesen Knochen. In Afrika dagegen war nur eines von fünf Knien betroffen.

Fabellae traten laut den Forschern häufiger bei älteren Menschen auf. Damit liegt nahe, dass die Wahrscheinlichkeit einer Entstehung mit dem Zunehmen des Alters zunimmt. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass diese Personengruppe wahrscheinlicher als junge Menschen jenen mechanischen Reizen ausgesetzt waren, die zu einer derartigen Verknöcherung führen können.

Verknöcherung in jedem Alter

Zahlreiche Knochen des menschlichen Körpers wie die Brustbeine oder die Wirbel im Rückgrat verknöchern in bestimmten Lebensaltern. Die Schulterblätter zum Beispiel sind mit dem 20. Lebensjahr vollständig ausgebildet. Eine auf zehn Studien und 4.391 Knien aus allen Lebensaltern basierende Auswertung ergab jedoch, dass Fabellae bei Menschen allen Alters verknöchern können. Betroffen waren Kinder mit zwölf Jahren, aber auch Erwachsene mit 70 Jahren.

Mit drei Prozent waren Männer etwas häufiger betroffen als Frauen. Mit 36,8 Prozent verfügt etwas mehr als eines von drei Knien weltweit über eine Fabella. Eine Analyse von 37 Studien aus diesem Bereich ergab, dass mit 73,1 Prozent beide Beine betroffen sind. Die Forscher betonen, dass weitere Studien zu den genauen genetischen und umweltbedingten Faktoren notwendig sind, die zur Ausbildung dieser kleinen Knochen führen. Sie planen, den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und ihrem Entstehen zu untersuchen.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: bergmann@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.207 Abonnenten
|
175.508 Meldungen
|
71.155 Pressefotos

IR-NEWS

12.11.2019 - 11:00 | KFM Deutsche Mittelstand AG
12.11.2019 - 09:30 | Erste Group Bank AG
12.11.2019 - 07:00 | Rosenbauer International AG
Top