pte20000606002 in Leben
Expo2000: Kinder verabschieden Resolution zur Umweltpolitik
Kinderparlament stellt Forderungen an die Welt der Erwachsenen
Hannover (pte002/06.06.2000/08:30)
"Wir Kinder fordern von der Industrie, dass sie die Verpackung ihrer Waren verringert. Wir fordern eine höhere Besteuerung der Verpackungen" - das war eine der Forderungen der Resolution des Internationalen Kinderparlaments, die gestern, Montag, von rund 200 Schülern auf der Expo 2000 als "Kinder Agenda 21" beschlossen wurde. Weitere Forderungen reichen von der Veränderung der Konsumgewohnheiten bis zum Schutz des Trinkwassers.Das Forderungs-Papier überreichten sie dem Vorsitzenden des Umweltauschusses des deutschen Bundestags, Christoph Matschie. Der Politiker versprach den Kindern, den Beschluss an alle Bundestagskollegen weiterzugeben. Die Resolution war unter der Präsidentschaft des TV-Moderators Michael Schanze erarbeitet worden.
Auch zur Frage der Gentechnik haben die jungen Umweltschützer eine Erklärung abgegeben: "Nahrung, die mit Gentechnik verändert wurde, könnte auf Dauer ungesund werden, aber auf der anderen Seite auch viele hungernde Menschen auf der ganzen Welt satt machen". Die Kinder forderten dazu auf, mit den Ressourcen der Erde sparsam umzugehen. Das Kinderparlament wurde von der Umweltorganisation der Vereinten Nationen UNEP http://www.unep.org initiiert.
Vom 19. bis zum 21.6.2000 wird gemeinsam von der Expo2000 und dem Stockholm Environment Institute (SEI) http://www.sei.se eine Veranstaltung abgehalten, die sich mit dem Thema Ressourcen der Erde und deren Nutzung beschäftigt. Dabei werden insbesondere Themen wie Wasser, Boden, Energie, Klima eingebunden. Alle Ressourcen, die sich nicht oder nur langsam erneuern und die der Mensch täglich braucht, sind Thema dieses Global Dialogue.
Dabei sollen Themen wie optimale Nutzung der Ressourcen, die Regelung der Verteilung sowie die Vermeidung von Konflikten diskutiert werden. Es werden zahlreiche Szenarien aufgezeigt, wie die Weltgesellschaft in Zukunft mit ihren Ressourcen umgehen sollte. "Die Antworten auf diese Fragen sind weltweit von Bedeutung. Nur wenn es gelingt, den Zugang zu natürlichen Ressourcen sicherzustellen, haben zukünftige Generationen die Chance auf ein lebenswertes Leben", so ein Experte des Global Dialogue.
Parallel dazu findet der Weltingenieurtag 2000 statt, der vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) http://www.vdi.de/wec ausgerichtet wird. Auch dabei werden Fachkonferenzen und Diskussionforen zu den Themen Information und Kommunikation, Umwelt/Klima/Gesundheit, Mobilität, Energie sowie Zukunft der Arbeit abgehalten. Der Weltingenieurtag soll so Teil des Global Dialogue werden.
http://community.expo2000.de/forum/corridor.php3?corridor=3 (Ende)
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