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pte20000531002 in Leben

Expo 2000: Kiwis auf der Alm und Energie-Sparen

Österreichische und Projekte auf der Expo Hannover


Hannover (pte002/31.05.2000/08:45)

Auf Sepp Holzers Alm http://www.krameterhof.at mitten im Lungau, dem Kältepol Österreichs, gedeihen Kirschen, Pfirsiche, Kastanien und Kiwis. Der Biobauer nutzt Felsnischen als Wärmespeicher. Holzer ist als Projektträger des Krameterhof einer von acht österreichischen Vertretern bei der Expo in Hannover. Mensch und Umwelt stehen bei der diesjährigen Expo 2000 im Vordergrund.

Der Krameterhof-Betreiber nutzt nicht nur die Wärme der Felsnischen, sondern er lässt zwischen den Obstbäumen auch Brennesseln und Süßkartoffel wachsen, da diese die Feuchtigkeit im Boden halten. Holzer arbeitet auf seinem Hof mit der Natur und nicht gegen die Natur: das bedeute auch, dass er auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet, so der Landwirt. Auch das Kärntner Projekt "Arge Krappfeld" setzt sich mit dem biologischen Landbau auseinander. Dort hatten intensive landwirtschaftliche Nutzungen verheerende Auswirkungen auf den Boden, insbesondere aber auf das Grundwasser. Die Grundidee des Projekts war, dass jeder Bauer, im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Förderung des Umwelt- und Landwirtschaftsschutzes beiträgt.

"Der Grazer Ansatz für Nachhaltigkeit", ein Projekt des Magistrats der Stadt Graz http://www.graz.at/umwelt/umweltamt.htm beschäftigt sich mit dem Problem der Luftverschmutzung. Im Winter 1988/89 wurde in Graz die höchste Umweltbelastung von ganz Österreich gemessen. Die Konsequenz war die Gründung des Projekts "Ökostadt 2000", das Luftverbesserung und Energiesparmassnahmen fördern sollte. Dabei wurden etwa 100 öffentliche Gebäude so renoviert, dass der Energieverbrauch gesenkt werden konnte. Unter dem Projekttitel "Ökoprofit" wurde Unternehmen gezeigt, wie sie Müll vermeiden und Emissionen reduzieren können.

In Vorarlberg wurde die Initiative "Natur und Leben im Bregenzer Wald" http://www.telesis.at ins Leben gerufen. Das Projekt soll zur wirtschaftlichen Stärkung der Region beitragen. Hier werden Kühe mit würzigem Heu gefüttert, um so eine aromareiche silofreie Milch zu gewinnen, die auch zur Herstellung verschiedener Käsesorten dient. Ein positiver Nebeneffekt war dabei auch die Förderung der Pflanzenvielfalt durch nicht-Mähen.

Das kommunale Energieprojekt der "Umweltwerkstatt für den Bezirk Landeck" ist ebenfalls auf der Expo in Hannover vertreten. Dort haben sich umweltbewusste Bürger von Pfunds gegen den Bau eines Wasserkraftwerks am oberen Inn ausgesprochen. 1992 verabschiedete der Gemeinderat ein kommunales Energiekonzept, das zum Energie-Sparen aufrief. In der Ortschaft wurden darüber hinaus 41 Solaranlagen installiert, viele Bürger verbesserten die Isolierung ihrer Häuser und bauten neue Heizungen ein. Die Stadtverwaltung plant zur Energiegewinnung den Bau eines Biomasse-Kraftwerks, das mit Abfällen aus Land- und Forstwirtschaft betrieben wird. Der CO2-Ausstoss konnte bereits um zehn Prozent gesenkt werden. (ww) (Ende)
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