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pte20000608038 in Leben

EU stuft BSE-Risiko in Österreich gering ein

Experten bewerten BSE-Fälle in 25 Ländern


Brüssel (pte038/08.06.2000/16:10)

Das Risiko, dass österreichische Tiere mit BSE infiziert sind, ist gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Zu diesem Schluss ist eine EU-Expertenkommission gekommen, die das BSE-Risiko für 25 Länder auf einer Skala von I (höchst unwahrscheinlich) bis IV (hoch) eingeschätzt hat.

Österreich steht auf Stufe II der so genannten GBR-Skala (geographisches BSE-Risiko). Auf Stufe I kommen Norwegen, Neuseeland, Argentinien und Paraguay. Deutschland und der Schweiz sowie acht andere Länder sind auf Stufe III eingeschätzt worden. In diesen Ländern ist dem Bericht zufolge "die Existenz von BSE entweder wahrscheinlich, aber nicht bestätigt, oder bereits in kleinen Mengen bestätigt". Auf der höchsten Stufe IV steht neben Großbritannien nur Portugal.

Die Beurteilung der Kommission, die vor zwei Jahren ihre Arbeit aufnahm, basiert auf einem Kriterienkatalog, der unter anderem die Importe von Rindern und Futtermitteln, die Zahl der dokumentierten BSE-Fälle und die entsprechenden Überwachungssysteme berücksichtigt. Das österreichische System sei stabil, so die Wissenschaftler. 234 lebende Rinder wurden zwischen 1988 und 1990 aus Großbritannien importiert, 253 zwischen 1993 und 1997 aus der Niederlande und rund 7.200 Tonnen Futtermittel zwischen 1997 und 1998 aus Deutschland. Es sei unwahrscheinlich, dass sich BSE in Österreich ausgebreitet hätte. Einzelne Fälle könnten aber nicht ausgeschlossen werden.

Der vorläufige Bericht steht bereits im Netz. Kommentare zu den einzelnen Risiko-Beurteilungen können bis 19. Juni eingereicht werden. Siehe: http://europa.eu.int/comm/dg24/health/sc/ssc/out111_en.pdf (Ende)
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