pte20051103040 in Leben
Erstes Legasthenie-Gen identifiziert
Neue Chancen für Kinder mit Lese-Rechtsschreibschwäche
Marburg (pte040/03.11.2005/15:19)
Einem deutsch-schwedischen Forscherteam ist es erstmals gelungen ein spezifisches Gen zu identifizieren, das bei der Lese-Rechtschreibschwäche, der Legasthenie, eine wesentliche Rolle spielt. Legasthenie kommt häufig bei mehreren Mitgliedern einer Familie vor. Die Forscher haben 287 Familien genauer unter die Lupe genommen und sind auf das spezifische DCDC2-Gen gestoßen. Wie das Gen genau zur Störung beiträgt, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise spielt es beim Wandern von Nervenzellen im sich entwickelnden Gehirn eine wichtige Rolle. Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse in der Januar-Ausgabe des American Journal of Human Genetics http://www.journals.uchicago.edu/AJHG .
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