pte20000720013 in Leben
Erstes Implantat für "normal Schwerhörige"
Probleme für Schwerhörige verringern sich
Ann Arbor/USA (pte013/20.07.2000/11:15)
Ein implantierbares Hörgerät soll die Probleme beseitigen, die manch ein Schwerhöriger mit einer herkömmlichen Hörhilfe hat: Verzerrte Geräusche, akustische Rückkopplungen oder eine schlechte Passform. Während es für Patienten mit schweren Hörfehlern bis zur Taubheit bereits seit einigen Jahren das so genannte Cochlear-Implantat gibt (ein Gerät, das in die Hörschnecke gepflanzt wird), kommt nun das erste Implantat für "normal Schwerhörige". Die "Symphonix Soundbridge" wandelt Geräusche in elektrische Signale und wiederum in Vibrationen, die direkt auf die Knochen des Mittelohrs wirken. Das Ergebnis ist natürlicher, weniger verzerrter Ton. Herkömmliche Hörgeräte verstärken lediglich Geräusche.
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