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pte20000813003 in Forschung

Erster intelligenter Kieselstein entwickelt

Microchip soll Erosionen und Überschwemmungen verhindern


Southampton (pte003/13.08.2000/09:15)

Wissenschaftler der University of Southampton http://www.soton.ac.uk haben den weltweit ersten intelligenten Kieselstein entwickelt. Er besteht aus einer festen Harzhülle, die einen winzigen Microchip umgibt. Der Kieselstein soll ein besseres Verständnis der küstennahen Prozesse ermöglichen, die zu Erosionen oder Überschwemmungen führen können. Er sammelt im Wasser permanent Daten über seine Bewegungen und seinen aktuellen Standort.

Der Prototyp wurde bereits erfolgreich im Labor getestet und steht kurz vor dem Einsatz. Der Wissenschaftler David Sear erklärt, dass die Bewegung der Sedimentschichten Küsten abtragen kann, während in Flüssen die Ablagerungen zu Überschwemmungen führen. Eines der größten Hindernisse in der Erforschung dieser Phänomene sei bis jetzt das Fehlen einer passenden Methode für die Messung der Bewegungen der einzelnen Sedimentpartikel gewesen. http://www.geog.soton.ac.uk/home/about/profile.asp?init=das

Für die genaue Bestimmung der Position des Kieselsteins wird ein Drahtgitter in das Fluss- oder Küstenbett eingegraben. Während seines Einsatzes werden sequentielle Signale durch die einzelnen Drähte geschickt, die vom Microchip aufgefangen werden. Aus Signalstärke und Signalzeit kann er seine Position berechnen. Die Auswertung der Daten erfolgt mit einem Laptop. (Ende)
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