pts20000613002 in Leben
Erste österreichische Zahnpflegebotschafter kommen aus der Volksschule
Sieger des blend-a-med Schulprogramms fühlen Erwachsenen auf den Zahn
Wien (pts002/13.06.2000/08:30)
Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung zum blend-a-med Schulprogramm hat Bundesministerin Elisabeth Gehrer zwei Volksschulklassen aus Wien und Niederösterreich zu Zahnpflegebotschaftern "angelobt". Die Kinder der Volksschule der englischen Fräulein in St. Pölten und der Albertus Magnus Volksschule in Wien haben aus dem blend-a-med Schulprogramm je fünf Fragen formuliert, mit denen sie Ende Juni das Zahnpflegewissen von Passanten auf die Probe stellen. Jeder Erwachsene, der alle Fragen richtig beantworten kann, wird von den Kids zum blend-a-med Zahnputzprofi ausgezeichnet.Die jungen Experten in Sachen Zahngesundheit waren für die Idee, ihr Wissen auch an Erwachsene weiterzugeben, auf Anhieb zu begeistern. Stolz präsentierten sie Bundesministerin Gehrer die selbst gebastelten Mappen mit Fragen und Antworten zum Thema Zahnhygiene. "Ihr habt beim blend-a-med Schulprogramm gelernt, wie man seine Zähne gesund erhält. Jetzt könnt ihr überprüfen, wie es bei Erwachsenen mit dem Wissen um richtige Zahnpflege steht", meinte Gehrer bei der Ernennung der jungen Zahnpflegebotschafter.
Bundesministerin Gehrer ist der erste österreichische Zahnputzprofi
Im Audienzsaal des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur nutzten die Kids auch gleich die Gelegenheit zum Start der Aktion. Bundesministerin Gehrer war die erste Erwachsene, der die ausgearbeiteten Fragen zum Thema Zahngesundheit gestellt wurden. Die Fragen der Schüler beschäftigten sich sowohl mit der täglichen Mundhygiene als auch mit gesunder Ernährung für die Zähne. Alle Antworten der Ministerin waren korrekt. Mit einem Sticker wurde die Ministerin von den Kindern als erster österreichischer Zahnputzprofi ausgezeichnet.
Erwachsene können von Kindern lernen
Mag. Stefan Kaltenberger von der blend-a-med Forschung http://www.blend-a-med.de möchte mit der Befragung das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Wichtigkeit von Zahnpflege steigern: "Die Fragen der Kinder mögen auf den ersten Blick zwar leicht erscheinen, wir haben mittlerweile aber bei verschiedenen Gelegenheiten die Erfahrung gemacht, dass der Wissensstand von Erwachsenen betreffend Zahnhygiene oft wirklich mangelhaft ist."
Das wird auch durch eine Studie unter der Leitung von Dr. Klaus-Peter Wefers, dem Leiter der blend-a-med Forschung in Mainz (D), untermauert. Er hat über 65-Jährige zum Thema Zahnpflege und Zahngesundheit befragt. 88% gaben soziales Wohlbefinden als Grund für ihre Zahnpflege an. Begriffe wie Karies oder Parodonthose waren rund zwei Drittel der Befragten nicht bekannt oder konnten nicht annähernd richtig erklärt werden, obwohl man davon ausgehen kann, dass so gut wie 100% der Befragten diese Zahnerkrankungen haben oder hatten. Auf die Frage, von wem sie ihr Wissen über Zahnpflege haben, gaben 55% ihre Eltern an. 24,5% brachten sich "richtige" Zahnhygiene sogar selbst bei. Die befragten älteren Menschen, deren Zahngesundheit im Schnitt sehr schlecht war, nannten nur zu einem sehr geringen Prozentsatz die Schule als Quelle ihres Wissens in Sachen Zahnpflege.
Die Zahnpflegebotschafter sollen im Rahmen der Aktion unter anderem lernen, dass sie das Wissen, das sie sich in der Schule aneignen, auch in der Praxis einsetzen können. "Zahnpflege ist kein Thema, das man einmal lernt und dann nicht mehr benötigt", erklärt Kaltenberger: "Wir müssen uns ein Leben lang mit Zahnpflege beschäftigen, und das blend-a-med Schulprogramm soll den Kindern den nötigen Grundstock für diese Beschäftigung geben." (Ende)
| Aussender: | blend-a-med Forschung |
| Ansprechpartner: | Dr. Martin Vogg |
| Tel.: | 01/402 48 51 |
| E-Mail: | vogg@temmel-seywald.at |
