pte20000831023 in Forschung
Erfolge im Kampf gegen Softwarepiraten
Hinweise auf Softwarepiraterie in der Schweiz nehmen zu
Zürich (pte023/31.08.2000/12:00)
Im ersten Halbjahr 2000 gingen bei der Business Software Alliance (BSA) http://www.bsa.ch insgesamt 38 Hinweise auf illegale Software ein. Dies ist gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr ein Anstieg um 29 Prozent, heisst es in einer Pressemitteilung. Aktuell ermittelt die BSA in der Schweiz gegen 10 Firmen, die verdächtigt werden, illegale Software einzusetzen oder zu verkaufen.Der unverändert hohe Anteil von einem Drittel an Raubkopien bei Unternehmen zeige, dass noch viel zu tun sei. Schweizer Firmen, insbesondere das Management, müssten erkennen, dass der illegale Einsatz von Software strafbar sei, kommentiert Alexandre Salzmann, Vorsitzender der BSA für Zentraleuropa und Country Manager Schweiz von Adobe Systems. Die Zahl der Hinweise und eingeleiteten Verfahren im ersten Halbjahr sei zwar gestiegen, doch vor dem Hintergrund einer jährlichen Schadensumme von über 160 Millionen Franken sei sie noch zu gering.
Die BSA geht nicht nur gegen Softwarepiraten vor. Erfolge verzeichnet sie auch im Kampf gegen die illegale Internet-Sites. Im deutschsprachigen Raum gingen 260 Hinweise auf illegale Sites ein. 63 davon wurden dank der Kooperation der Provider bereits stillgelegt, neun davon in der Schweiz.
Auch auf europäischer Ebene war die Arbeit der BSA in den ersten sechs Monaten sehr erfolgreich: Insgesamt gingen 5'840 Hinweise auf illegale Software ein, in 5'714 Fällen wurden rechtliche Schritte eingeleitet. Zusätzlich erhielt die BSA 2'028 Hinweise auf Internetpiraterie - 713 illegale Sites wurden bereits geschlossen. Die Schadensersatzzahlungen erreichten insgesamt CHF 4.3 Mio., ein Plus von 137 Prozent gegenüber 1999. (Ende)
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