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A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie - Austria

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pts20060622044 in Forschung

Erfolge der Integration sicherer Informationstechnologie in Österreich

Vernetzte Identitäten - Herausforderung an die öffentliche Verwaltung



Wien, Bonn (pts044/22.06.2006/14:00)

Am 18. und 19. Juni fand zum 3. Mal das internationale Symposium "ViS!T - Verwaltung integriert sichere Informationstechnologie" in Bonn statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI - www.bsi.bund.de) Deutschland, dem Informatikstrategieorgan Bund (ISB - www.isb.admin.ch) Schweiz und dem Zentrum für sichere Informationstechnologie - Austria (A-SIT - www.a-sit.at) Österreich bestritten und stand heuer unter dem Motto "Vernetzte Identitäten". Die Zielsetzung, Erfahrungsaustausch sowie verstärkte Zusammenarbeit von Behörden in den deutschsprachigen Ländern bei aktuellen und künftigen Herausforderungen der IT-Sicherheit, wurde voll erfüllt und soll weiter ausgebaut werden.

Die Vorträge und Diskussionen von fachlich hochrangigen Referenten beleuchteten das international diskutierte Thema des "Identity Mangement" dem auch die EU in ihrer i2010 Agenda einen wichtigen Schwerpunkt gewidmet hat. Nur durch einen ausgewogenen Ansatz können die Vorteile eines elektronischen Ausweises und der dabei in besonderer Weise geforderte Datenschutz abgedeckt werden. Dies wurde anhand aktueller Themen wie Ausweisdokumente mit biometrischen Merkmalen (ePass), E-Government, Elektronische Rechnungen, Digital Rights Management, RFID (elektronische Produktetiketten) und dem Ticketing bei der Fußball-WM 2006 kompakt und anschaulich dargestellt. Es zeigte sich, dass es nach wie vor Bedarf nach internationaler Zusammenarbeit in vielen der angesprochenen Bereiche gibt.

Aus österreichischer Sicht wurde durch Referate des Bundeskanzleramtes, des Bundesministeriums für Finanzen, der Technischen Universität Graz und des A-SIT gezeigt, dass österreichische Institutionen bei diesen modernen Technologien in vorderster Linie mitgestalten und dass der Ansatz der Bürgerkarte auch auf der internationalen Ebene einen wesentlichen Beitrag leistet. Das gilt für Forschung und Lehre ebenso wie für die praktischen Umsetzungen. Dabei hat sich die Kombination aus technischer Kompetenz und pragmatischer Sichtweise als Erfolgsfaktor für viele Problemlösungen bestätigt.

Insgesamt zeigte sich, dass es in den drei Ländern ausgewogenes Bewusstsein für Nutzen und Gefahren der neuen Technologien gibt, dass viele Lösungen bereits realisiert wurden aber noch einiges gemeinsam zu bewältigen sein wird.

Weitere Informationen:
www.a-sit.at
www.buergerkarte.at (Ende)
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