pte20060929031 in Leben
Erfolg einer Depressionstherapie mittels Hirnscan vorhersagbar
Durchblutungsmuster des Cingulums spielt Schlüsselrolle
Bonn (pte031/29.09.2006/13:55)
Ein Wissenschaftsteam um Nuklearmediziner Hans-Jürgen Biersack, Alexius Joe und Astrid Zobel der Universität Bonn http://www.uni-bonn.de hat entdeckt, dass sich mit einem Hirnscan vorhersagen lässt, ob Patienten auf bestimmte Therapien gegen Depressionen ansprechen werden oder nicht. Um zu dieser Entdeckung zu kommen, behandelten die Forscher 65 depressive Patienten vier Wochen lang mit dem Medikament Citalopram. Sowohl vor Beginn der Behandlung als auch während der Therapie untersuchten sie bei allen Teilnehmern die Hirndurchblutung. "Es stellte sich heraus, dass aufgrund des Durchblutungsmusters einer bestimmten Hirnregion (Cingulum) schon im Vorfeld abzuschätzen ist, ob ein positives Ergebnis der Therapie erreicht werden kann ", erklärt Joe im Gespräch mit pressetext. Die Studienergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Nuclear Medicine http://jnm.snmjournals.org veröffentlicht.
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