pte20050808029 in Leben
Erfahrung verbessert Einschätzung des Krankheitsrisikos
Medien können zu verzerrten Einschätzungen führen
Berlin/Basel (pte029/08.08.2005/13:15)
Menschen können ihr Krankheitsrisiko besser einschätzen, wenn sie sich auf die persönliche Erfahrung als auf die Auswertung von Zahlenmaterial verlassen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung http://www.mpib-berlin.mpg.de/index_js.htm und der Universität Basel http://www.unibas.ch gekommen. Wenn man sich selbst frage, wie viele der Freunde und Verwandten eine bestimmte Krankheit gehabt haben, erreiche man eine bessere Einschätzung des individuellen Risikos. Im Vergleich dazu könnten jene, die sich auf Statistiken in den Medien verließen, weit daneben liegen. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Experimental Psychology http://www.apa.org/journals/xge veröffentlicht. Laut BBC hat dieses Verfahren aber auch seine Schwächen. So könne es bei überängstlichen Menschen oder bei schlechten Erfahrungen leicht zu einer Überschätzung des Risikos kommen.
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