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pte20000324013 in Forschung

Entsorgung von Uranverbindungen langfristig gefahrlos möglich

Neue Verfahren in der Umwelttechnik entwickelt


Albuquerque/New Mexico (pte013/24.03.2000/11:15)

Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber oder Uran, lassen sich nicht auf natürliche Art oder durch den Einsatz von Bakterien abbauen, da sie nicht, wie die komplexen Moleküle organischer Verbindungen, in unproblematische Bausteine zerlegt werden können. Dennoch sind die Wissenschaftler Malcolm Siegel und Charles Bryan von den Sandia National Laboratories seit einiger Zeit auf der Suche nach entsprechenden Methoden. http://www.sandia.gov/media/NewsRel/NR2000/uranium.htm

So können viele Metalle unter bestimmten chemischen Randbedingungen in Bindungsformen überführt werden, die nicht wasserlöslich sind und somit dem Grundwasser entzogen werden. Viele Schwermetalle werden aufgrund ihrer elektrischen Ladung durch Anlagerung (Adsorption) an Eisenminerale, wie dem sogenannten Goethit gebunden, der in vielen Grundwasserleitern dünne Beläge um die einzelnen Mineralkörner bildet.

Die Wissenschaftler von Sandia haben ihr Augenmerk auf das Uran gelegt, das in vielen Regionen der Erde ein großes Problem darstellt, und dessen herkömmliche Sanierung unter Umständen nicht nur teuer, sondern auch gefährlich sein kann. Siegel und Bryan konnten zeigen, dass Uranverbindungen langsam in diese feinkristallinen Eisenstrukturen eingeschlossen werden, so dass sie langfristig keine Gefahr mehr für das Grundwasser darstellen. (Sandia National Laboratories) (Ende)
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