pte20090727027 in Forschung
Elektronischer Detektiv findet kleinste Spuren
Innsbrucker Neuentwicklung spürt von Schad- bis hin zu Sprengstoffen alles auf
Innsbruck (pte027/27.07.2009/13:55)
Ionicon Analytik http://www.ptrms.com , ein Spin-Off-Unternehmen der Universität Innsbruck, hat in Zusammenarbeit mit Forschern des Instituts für Ionenphysik und Angewandte Physik http://www.uibk.ac.at/ionen-angewandte-physik ein ultrasensibles Detektionsgerät zum Aufspüren flüchtiger organischer Substanzen geschaffen. Die Entwickler haben einen Protonen-Tausch-Reaktions-Massenspektrometer (PTR-MS) soweit modifiziert, dass eines unter 10.000 Mrd. Luftteilchen schon ausreichen soll, um die gesuchte Substanz in Echtzeit nachweisen zu können. Durch die so mögliche Identifizierung sehr geringer Konzentrationen sollen die Geräte überall dort zum Einsatz kommen, wo das feine Riechvermögen des Schäferhunds nicht mehr ausreicht. "Neben der ständigen Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Technologie erlaubt der Umbau des PTR-MS jetzt auch die Ionisierung der zu analysierenden Luft mit Stickstoffmonoxid und Sauerstoff. Anders als bei der bewährten Ionisierungsmethode mit protoniertem Wasser können so auch Stoffe wie Ethylen oder Acetylen entdeckt werden", erklärt Philipp Sulzer, Mitarbeiter im Projektmanagement bei Ionicon, im Gespräch mit pressetext.
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