pte20000527008 in Forschung
Elektrode bestimmt Wasserhärte automatisch
Gerät misst Magnesium und Calcium gleichzeitig
Chemnitz (pte008/27.05.2000/11:15)
Wissenschaftler der Universität Chemnitz http://www.tu-chemnitz.de/ haben gemeinsam mit der Firma Polysens ein neuartiges Messsystem entwickelt, mit dem sich die Wasserhärte einfacher als bisher bestimmen lässt. Dabei wird einfach eine Elektrode in die zu messende Probe gehalten und der Härtegrad auf einem Messgerät abgelesen.Unter der Wasserhärte versteht man den Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser. Hartes Wasser führte früher beim Wäschewaschen zu Kalkrückständen und zum Grauwerden der Wäsche. Waschmittel enthalten deshalb Wasserenthärter. Auch der Kesselstein in technischen Anlagen, die Wasserdampf erzeugen und die Rückstände im heimischen Wasserkessel sind auf die Wasserhärte zurückzuführen. Natürliches Wasser enthält unterschiedlich viel Calcium und Magnesium.
Hergestellt wird das Messgerät in der sogenannten Dickschichttechnik. Dadurch ist es außerordentlich robust und auch kostengünstig. In einer weiter verkleinerten Form - so das Ziel der Forscher - ließe sich das Messgerät zum Beispiel in Wasch- und Spülmaschinen einbauen und könnte dort das Wasch- oder Spülmittel je nach Härte des Wassers automatisch dosieren. Ein Prototyp ist derzeit auf der Chemiemesse ACHEMA in Frankfurt zu sehen. Informationen: Rudolf Holze, E-Mail: rudolf.holze@chemie.tu-chemnitz.de (dradio) (Ende)
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