pte20000628010 in Leben
Ekelgefühle spielen bei Anorexie eine Rolle
Ess-Störungen: Neue Einsichten der Hirnforscher
Brighton/GB (pte010/28.06.2000/11:00)
Patientinnen, die unter Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) leiden, scheinen mit Fress-Attacken und Erbrechen ihre Emotionen auslöschen zu wollen. Darauf deuten Untersuchungen von Forschern am St. George's Hospital in London http://www.sghms.ac.uk/ hin, die am 26. Juni auf dem Forum of European Neuroscience in Brighton http://www.fens2000.org vorgestellt wurden. Präsentiert werden auch Ergebnisse von Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren bei Magersucht auf dieser Tagung. Bei der Erforschung der Ess-Brech-Sucht konzentrierten sich die Wissenschaftler bislang auf das Verhalten der betroffenen Frauen wenn es um Essen, Gewicht und Körperform geht. Doch inzwischen ist klar, dass auch Emotionen wie Zorn, Einsamkeit und Angst bei der Bulimie eine große Rolle spielen. Untersuchungen von Dr. Glen Waller am St. George's Hospital in London unterstützen die Hypothese von der "emotional-gesteuerten Fress-Attacke".
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
