pte20060309036 in Leben
Egoistisches Verhalten auch bei Genen gefunden
Transposons verlangsamen Zellwachstum zum eigenen Vorteil
Berlin (pte036/09.03.2006/13:52)
Wissenschaftler des Max Delbrück Center für Molekulare Medizin (MDC) http://www.mdc-berlin.de haben herausgefunden, wie künstliche springende Gene in den Zellzyklus einer Wirtszelle eingreifen. In Experimenten konnte das Forscherteam um Zoltan Ivics und Oliver Walisko nachweisen, dass ihr Transposon namens Dornröschen die Wachstumsphase der Zelle verlangsamt. Damit verhalte sich Dornröschen egoistisch, denn genau in dieser Phase ist ihre Chance, sich in das Erbgut der Wirtszelle einzubauen, am größten, so die Wissenschaftler. Ihre Ergebnisse werden die Forscher am 14. März im amerikanischen Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences http://www.pnas.org veröffentlichen.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
