pte20000623010 in Forschung
Drahtlose Sensoren stöbern neues Leben im All auf
Sensornetz zur Entdeckung biologischer Aktivität ausgelegt
Pasadena/Kalifornien (pte010/23.06.2000/11:00)
Wissenschaftler der NASA entwickeln derzeit drahtlose Netze kleiner Sensoren, um biologische Aktivität auf den Planeten zu entdecken. Sie wollen das Sensornetz entlang des Sonnensystems aufbauen und damit die Grundlage zu einer dauerhaften Präsenz im All schaffen. Die Forscher vom Jet Propulsion Labratory (JPL) http://www.jpl.nasa.gov/about/ untersuchen Mikroklimate, indem sie ihre Sensornetze in speziellen Gärten aufstellen. http://www.jsc.nasa.gov/pao/media/rel/2000/H00-92.htmlDie Netze ermöglichen es, riesige Flächen zu überwachen - ähnlich den Satellitensystemen oder Teleskopen. Doch ihr Vorteil liegt darin, dass sie die Umweltbedingungen am Einsatzort auch unter der Erdoberfläche messen können. "Unser Ziel ist es, ein Sensornetz zu entwickeln, das jede Art biologischer Aktivität entdecken, identifizieren und aufzeichnen kann", so Kevin Delin vom JPL. http://www.sciencedaily.com/releases/2000/06/000614075341.htm
Das Sensornetz besteht aus vielen kleinen Hülsen, die sowohl Sensoren zur Erfassung der Umwelt als auch Kommunikationschips zur Weiterleitung an sogenannte Primärhülsen beinhalten. Die gesamte Information wird an Satelliten oder ins Internet weitergeleitet. Die derzeit getesteten Sensoren http://www2.jpl.nasa.gov/files/images/browse/sensorweb1.gif können Temperatur, Luft- und Bodenfeuchtigkeit und Lichtintensität aufzeichnen. Im All sollen die Sensornetze von einem Raumschiff auf die Planeten abgefeuert oder mit einem Fahrzeug ausgesetzt werden. http://www.jpl.nasa.gov/pictures/tech/sensorweb (wsa/ScienceDaily) (Ende)
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