pte20070126026 in Leben
Dosenpfand ruiniert Mittelstand
Discounter entfachen Preiskampf im Getränkehandel
Bonn (pte026/26.01.2007/13:55)
Stetig sinkende Mehrwegquoten ab Ende der 1990er Jahre führten 2003 nach einem erbitterten Kampf mit der Einweglobby zur Einführung des sogenannten Dosenpfandes. In der gesamten Diskussion um die Notwendigkeit des Pflichtpfandes für Einweggetränke ging es in erster Linie um die Förderung und Stabilisierung von Mehrwegsystemen: "In der Verpackungsverordnung ist das Ziel klar formuliert. 80 Prozent aller Getränke sollen in ökologisch vorteilhaften Verpackungen abgefüllt werden. Die Bundesregierung ist nach den rechtlichen Vorgaben verpflichtet, spätestens bis zum Januar 2010 den Status quo zu überprüfen. Die aktuelle Negativentwicklung von Mehrweg zeigt allerdings, dass man so lange nicht warten kann", warnte Andreas Rottke, Vorstandschef der Genossenschaft Deutscher Brunnen http://www.gdb.de, bei der Bonner Fachtagung der Stiftung Initiative Mehrweg und der Unternehmensberatung Ascon http://www.ascon-net.de zum Thema "Die Novelle der Novelle der Verpackungsverordnung".
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