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pte20000307016 in Forschung

Digitalsystem kontrolliert Straßenzustand

Komplette Überwachung von Autobahnen oder Schnellstraßen


Fayetteville/Arkansas (pte016/07.03.2000/11:00)

Aus dem mittleren Westen der USA stammt das weltweit erste System, das komplett digital den Zustand von Autobahnen oder Schnellstraßen im Auge behalten lässt. Es verbindet die Aufnahmen digitaler Videokameras mit einem Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, auf dem die Bilder automatisch analysiert und mit Konstruktionsdaten abgeglichen werden können, während mehrere Nutzer an verschiedenen Orten zugleich auf die Video- und Datensammlung zugreifen können. http://www.sciencedaily.com/releases/2000/03/000302071420.htm

Bisher werden auch in den USA jeder einzelne Highway-Kilometer jährlich auf Schäden und Reparaturbedarf der Oberfläche kontrolliert. Die Videobänder der speziell ausgerüsteten Kamera-Wagen werden üblicherweise im Archiv gelagert, wo der zuständige Ingenieur bei Bedarf das entsprechende Band des gesuchten Kilometers wiederfindet. Im anderen Archiv findet er die Konstruktionsdaten der Straße, bevor er eine Entscheidung über den Straßenzustand treffen kann. "Dies ist ein extrem schwerfälliger und zeitaufwendiger Prozess, und er geschieht in den Straßenbaubehörden überall in den USA", so Kelvin Wang, Professor für Ingenieurwesen an der University of Arkansas. http://www.uark.edu/

Sein Team entwickelte das digitale System namens "multimedia-based highway information system" (MMHIS), das zur Bewältigung der Datenberge auf modernste Technik setzt. Denn "herkömmliche Systeme werden eingeschränkt durch begrenzten Zugang, Suchmöglichkeiten der Bilddatenbank und die fehlende Synchronisierung der Videodaten mit den Konstruktionsdaten", so Wang. Zudem gebe es oft Situationen, in welchen an sich mehrere Nutzer gleichzeitig die Filme "unter die Lupe nehmen" müssten. Im MMHIS speichern digitale Videokameras ihre Bilder direkt auf eine Festplatte, wo mit moderner Bildverarbeitungstechnik problematische Straßenabschnitte leicht identifiziert werden können.

Problematische "Objekte" wie Risse und Löcher im Asphalt können so nach Länge, Breite, Ausrichtung oder anderen vorgegebenen Kategorien klassifiziert werden und entlastet den Menschen. Denn, so Wang: "Die am häufigsten verwendete Methode, Oberflächenschäden am Highway zu prüfen - das Begutachten durch Menschen - ist extrem arbeitsintensiv, fehleranfällig und gefährlich. Ein ideales automatisiertes System hingegen sollte alle Arten von Rissen und jedes andere Problem jeglicher Größe bei jeglicher Aufnahmegeschwindigkeit und allen Wetterbedingungen finden können." (wsa, ScienceDaily) (Ende)
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