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11.11.2020 - 16:20 | Joint eGov and Open Data Innovation Lab

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pts20201117015 Technologie/Digitalisierung, Politik/Recht

Digilabs20-Konferenz - Europas digitale Zukunft gestalten


Lübeck (pts015/17.11.2020/09:05) - Zum ersten Mal trafen sich die europäischen Digitalisierungslabors am 10. und 11. November 2020 zur internationalen Konferenz "DigiLabs20 - Gestaltung der digitalen Zukunft Europas" anlässlich der deutschen Präsidentschaft des Rat der Europäischen Union. Staatssekretär Markus Richter, Bundes-CIO des Bundes, betonte in seiner Eröffnungsrede: "Digitalisierungslabors sind ein wesentlicher Treiber für eine zugängliche, sichere und moderne Verwaltung in Europa. Die entwickelten Lösungen stellen die Menschen an die erste Stelle und die digitalen Prozesse werden aus der Sicht des Benutzers betrachtet. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen in den EU-Mitgliedstaaten: Wenn wir die innovativen Lösungen der Laboratorien europaweit bekannter machen und wiederverwenden, werden alle davon profitieren."

Bei der digitalen Regierung geht es nicht nur darum, Offline-Dienste und -Prozesse mit technologischen Lösungen ins Internet zu verlagern, sondern Dienste neu zu konstruieren und zu gestalten und die Regierung benutzerorientiert zu machen, um Bedürfnisse zu ermitteln und die Zusammenarbeit zu fördern, um diese zu adressieren. Für die Regierungen hat die COVID-19-Pandemie jeglichen Luxus der Wahl im digitalen Bereich beseitigt.

"Öffentliche Verwaltungen müssen bei der Einführung neuer Technologien, die für Menschen funktionieren, mit gutem Beispiel vorangehen. Die Europäische Kommission unterstützt die Digitalisierung öffentlicher Dienste und wird eine vertrauenswürdige europäische digitale Identität vorschlagen, mit der die Bürger auf E-Government- oder E-Health-Anwendungen zugreifen können und die den Bürgern die Kontrolle darüber gibt ihre personenbezogenen Daten werden verwendet", sagte Roberto Viola, EU-Generaldirektor für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie, in seiner Rede.

Mehr als 500 Teilnehmer aus 35 Ländern waren abgelegener Teil der hybriden EU-Hochrangigen Konferenz, die von der Hansestadt Lübeck an der deutschen Ostsee ausgestrahlt wurde. In seiner Begrüßungsbotschaft betonte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther: "Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in Schleswig-Holstein arbeiten eng zusammen, um die Digitalisierung zu fördern. Die Digitalisierung muss jedoch auch bürgernah sein und im Austausch arbeiten. Partizipation und Zusammenarbeit sind daher sehr entscheidende Kriterien für einen erfolgreichen digitalen Wandel."

Die Konferenz wurde vom Joint eGov und Open Data Innovation Lab https://jil.sh organisiert. Das JiL wurde von der Universität Lübeck und dem Software- und Beratungsunternehmen MACH AG https://www.mach.de/de gegründet. "Der übergreifende Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft bietet allen Teilnehmern neue Erkenntnisse und fördert ein besseres Verständnis der Möglichkeiten für den Einsatz neuer Technologien. Unser JiL ist ein intelligentes Ökosystem für die Zukunft des E-Government", erklärte Christian Rupp, Chief Innovation Officer.

Fotos von der Konferenz: https://fotodienst.pressetext.com/album/3751

Statements von den Speakers: siehe im Anhang.

(Ende)
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Website: www.digilabs20.eu
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