pte20000214017 in Leben
Diebe holten Geld vom Online-Konto
Schwere Sicherheitsmängel bei US-Internetbank
New York (pte017/14.02.2000/11:56)
Eine einfache Möglichkeit, schnell an Geld zu kommen, entdeckte das Magazin PC World http://www.techinformer.com/go.cgi?id=223097 bei der amerikanischen Internetbank X.com. http://www.x.com Dort konnten Surfer bis zu 2.500 Dollar vom jedem Bankkonto abbuchen, indem sie einfach die Kontonummer und die Bankleitzahl eingaben. Dass Gauner von der besonders einfachen Art des Online-Bankings Gebrauch machten, versteht sich von selbst, denn Kontonummern und Bankleitzahl war schnell herauszufinden.So machte die Bank, eine Tochter der First National Bank, ihr kleines Sicherheitsschlupfloch denn auch schnell zu, indem es fortan die gefaxte Kopie des Führerscheins oder des Personalausweises verlangt und verkündete, dass nichts geschehen sei und der Schaden nicht einmal 10.000 Dollar betrage. Dieser Darstellung kann zumindest ein Bankkunde laut PC World nicht folgen. Rund 50.000 Dollar seien mit Hilfe seiner missbrauchten Kontonummer von seinem Konto bewegt worden, behauptet der Autovermieter Imad Khalidi.
Für rund 21.000 Dollar kleideten sich Unbekannte bei Gucci ein. In vier weiteren Versuchen bei X.com und WingspanBank.Com, einer weiteren Internetbank, drangen die Diebe in das Konto des Autovermieters ein und veröffentlichten anschließend seine Kontonummer in einem Diskussionsforum, damit auch andere mal ihr Glück versuchen konnten. Die beiden Banken schweigen zu Khalidis Vorwürfen und bekräftigen, dass bei keinem der versuchten Transfers wirklich Geld gestohlen worden sei. Zum Glück für die Branche, denn nach Meinung von Elias Levy von der Sicherheitsberatungsfirma SecurityFocus.com sei "der potenzielle Schaden enorm" gewesen. http://www.securityfocus.com (firstsurf) (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | ws |
| Tel.: | 01/406 15 22-0 |
| E-Mail: | redaktion@pressetext.at |
| Website: | pressetext.at |
