pte20050927031 in Leben
Dick-sein muss nicht Krankheit bedeuten
Mediziner definiert traditionelle polynesische Medizin
Wien (pte031/27.09.2005/12:45)
Der jüngste WHO-Bericht über die steigende Fettleibigkeit der Erdbewohner ( pte berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050926015 ) hat besonders die Polynesier in ein schlechtes Licht gerückt. Neun von zehn Tonganischen Männern sind demnach fettleibig. Der Mediziner und Fachbuchautor Christian Lehner kritisiert an dieser Untersuchung den fehlenden kulturellen Hintergrund. "Fettleibigkeit bedeutet in Polynesien nicht Krankheit, sondern großen Einfluss und Reichtum", so Lehner im pressetext-Interview. Fettleibigkeit als Krankheitsbild gibt es nicht, krank sei der, der so mager ist, dass man seine Knochen sieht.
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