Dezimierung gefährlicher Moskitos vereinfacht
Virginia Tech nutzt mit "DeMark" eine automatische Erkennung von sterilen Insektenmännchen
|
|
Mücke: Populationen lassen sich jetzt leichter dezimieren (Foto: Franco Patrizia, pixabay.com)
|
Blacksburg (pte001/26.09.2025/06:00)
Forscher am Virginia Polytechnic Institute and State University (Virginia Tech) haben mit "DeMark" ein gentechnisches Verfahren zur drastischen Dezimierung von Mücken entwickelt. Die Bekämpfung soll die Ausbreitung gefährlicher Krankheiten wie Malaria, Dengue, Zika und Gelbfieber eindämmen.
Vermehrung wird gestoppt
Mücken lassen sich dezimieren und möglicherweise letztlich ausrotten, wenn ihre Vermehrung gestoppt wird. Dazu werden sterilisierte Männchen auf die Weibchen losgelassen, die sich nichtsahnend begatten, aber nicht befruchten lassen. Die gelegten Eier sind gewissermaßen taube Nüsse. Die Zucht der sterilen Männchen ist technisch kompliziert, arbeitsintensiv und kostspielig. Deshalb wird diese Art der Mückenbekämpfung selten eingesetzt. Mit DeMark ändert sich das grundlegend.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
