pte20000315002 in Leben
Deutsche weiterhin reiselustig
Österreich hält sich auf Platz vier - hinter Spanien und Italien
Berlin (pte002/15.03.2000/07:30)
Waren die Deutschen 1999 insgesamt eine Milliarde Tage auf Reisen, so planen auch dieses Jahr wieder 72 Prozent eine Fernreise. Nach der Reiseanalyse 2000 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen http://www.fur.de/ ist auch weiterhin die klassische Zwei-Wochen-Erholung mit Strand, Sonne und Meer erklärtes Ziel. Im vergangenen Jahr ist laut der Befragung die Zahl der Reisen etwas zurückgegangen (von 63,4 auf 62,6 Millionen), dennoch machten 17,2 Prozent gleich zwei Urlaubsreisen.Pro Person wurden vom "Tourismus-Weltmeister" Deutschland 1423 D-Mark (knapp 10.000 Schilling) für die Erholung fern der Heimat ausgegeben. Beliebteste Ziele waren dabei Deutschland (allen voran Bayern), Spanien und Italien. Erst auf Platz vier folgt Österreich, immerhin noch vor Frankreich - auch wenn Österreich im Wintersport die einmalige Spitze hält. Deutschland selbst verliert trotz weiterer Spitzenstellung zusehends an Popularität unter den eigenen Reisenden: der Anteil von 29 Prozent im vergangenen Jahr markiert einen historischen Tiefsstand.
Ein ganz anderes Bild der Reiseintensität lieferte die 10. "Gesamtdeutschen Tourismusanalyse" des Freizeit-Forschungsinstituts von British American Tobacco. Laut dieser Umfrage sank die Reiseintensität 1999 der Deutschen 1999 im Vergleich zum Jahr davor von 56 auf 54 Prozent. Gleichzeitig verkürzte sich die durchschnittliche Reisedauer von 16,3 Tagen im Jahr 1990 auf nunmehr 14,8 Tage. Den Trend "Vom Jahresurlaub zum Kurzurlaub" bekommen vor allem Naherholungsgebiete und Feriengebiete in den angrenzenden Nachbarländern zu spüren, die große Mühe haben, überhaupt noch Zwei-Wochen-Urlauber zu gewinnen. http://www.bat.de/navigation/news04.html (pte/w&v) (Ende)
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