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pte20000912062 in Forschung

Deutsche Telekom am Erlös verdeckter PC-Aktionen beteiligt

Wählprogramme zum kostenlosen Download verursachen enorme Telefonkosten


Düsseldorf (pte062/12.09.2000/18:28)

Die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen http://www.verbraucherinformation.de warnt vor dem Herunterladen neuartiger Wählprogramme aus dem Internet. Mini-Tools sorgen dafür, dass Dienstleistungen direkt über das Internet abgerechnet werden. Die Deutsche Telekom, die das Inkasso abwickelt, teilt sich den Erlös aus den verdeckten PC-Aktionen mit dubiosen Anbietern.

Auf hunderten von Internetseiten werden Wählprogramme zum kostenlosen Download angeboten. Surfer werden dazu auf die Homepage der Firma gelockt, um sich diese unentgeltlich herunterzuladen. Wer das Programm startet, stellt unbemerkt eine neue Verbindung zum Internet her. Gesurft wird nun meist über eine 0190-Nummer. Anstatt der üblichen Kosten von drei bis fünf Pfennig pro Minute, werden bis zu 3,63 DM pro Minute verrechnet.

In vielen Fällen verändern die Wählprogramme sogar dauerhaft die Einstellungen des Computers, so dass alle künftigen Internetsitzungen über eine 0190-Nummer laufen. Der Leiter der Beschwerdestelle Freiwillige Selbstkontrolle Telefon-Mehrwertdienste (FST) http://www.fst-ev.de beschäftigte sich intensiv mit dem neuen Zahlungssystem. Er fand dabei Programme, die sich so tief in Unterverzeichnisse der heimischen PCs platzierten, dass selbst professionelle Anwender große Mühe hatten, die kostspieligen Wählprogramme wieder zu entfernen.

Kerstin A. Reschke, Telekommunikationsexpertin der Verbraucher-Zentrale NRW sieht bei den Wähler-Programmen einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung. Die User würden in der Regel weder vor noch nach dem Download von den enormen Kosten etwas erfahren. Die Verbraucherschützerin empfiehlt den Opfern, die Kosten für die 0190-Verbindungen aus der Forderung zu streichen und nur die gerechtfertigten Gesprächskosten zu bezahlen. (Ende)
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