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pte20000314017 in Forschung

Deutsche Regierung will 20.000 Green Cards verteilen

Industrie und Arbeitnehmervetreter bezweifeln Sinnhaftigkeit der Maßnahme


Berlin (pte017/14.03.2000/11:34)

Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder(SPD) http://www.bundeskanzleramt.de will 20.000 ausländische Computerexperten ins Land holen. Bis zum Sommer sollen Arbeitsmöglichkeiten für ausländische Computerexperten geschaffen werden. In drei bis vier Monaten sollten dann auch die Verordnungen zum Aufenthalts-und Arbeitsrecht in Kraft treten. Die Arbeitserlaubnis soll auf maximal fünf Jahre begrenzt werden. Schröder kündigte auch an, dass die Bundesanstalt für Arbeit http://arbeitsamt.de jährlich statt einer Mrd. Mark nun 1,2 Mrd. Mark zur Aus- und Weiterbildung in der Informationstechnologie bekommen soll. Die Wirtschaft habe sich bereit erklärt, die Ausbildungsplätzen in diesem Bereich bis 2003 von 30.000 auf 60.000 Ausbildungsplätze zu steigern..

Der Vorstandsvorsitzende von IBM Deutschland http://www.de.ibm.com und Sprecher der Initiative Deutschland 21, Erwin Staudt glaubt hingegen, dass Deutschland bald genügend eigene Computerspezialisten hat. In spätestens vier Jahren könnten die jetzt angestrengten Bildungsmaßnahmen greifen. Außerdem sehe er schon ein deutliches Ansteigen bei den Informatikern an den Hochschulen..

Der Chef der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) http://www.dag.de Roland Issen meinte: "So lange die Wirtschaft ihren Bedarf an Fachleuten nicht eindeutig beziffert, bleibe ich bei meiner Skepsis gegenüber einer Green Card." Ende Februar seien bei den Arbeitsämtern 31.881 arbeitslos gemeldete EDV-Experten registriert gewesen. "Ich bezweifle daher, dass der Bedarf an ausländischen Arbeitnehmern tatsächlich so groß ist." Issen warnte vor einer Ausweitung auf andere Berufe: "Darin sähe ich eine Gefährdung des sozialen Friedens. Die Chancen vieler Arbeitsloser auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt würden sich verschlechtern." (tecchannel) (Ende)
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