pte20260304018 in Forschung

Deutsche lieben Bücher und Comics zu Games

Laut neuer game-Umfrage haben rund 17 Mio. Menschen bereits entsprechende Werke gelesen


Versunken in Lektüre: Viele Gamer lesen Literatur zum Thema (Foto: pixabay.com, Pexels)
Versunken in Lektüre: Viele Gamer lesen Literatur zum Thema (Foto: pixabay.com, Pexels)

Berlin (pte018/04.03.2026/12:30)

Romane, Kurzgeschichten und Comics zu Games begeistern bereits jeden vierten Deutschen ab 16 Jahren. Laut einer neuen Umfrage des game - Verband der deutschen Games-Branche unter 2.047 Personen entspricht dies etwa 17 Mio. Menschen. Bei den Deutschen zwischen 16 und 44 Jahren sind es sogar im Durchschnitt 39 Prozent.

Spannende Storys

Games und Literatur sind dabei vielfältig verwoben: So erwecken Games wie "The Witcher" und "Metro 2033" Geschichten aus Buchvorlagen faszinierend zum Leben. Gleichzeitig erzählen Bücher und Comics zu beliebten Spiele-Titeln wie "World of Warcraft" oder "God of War" spannende Storys aus Games-Welten weiter und bieten neue Perspektiven auf diese.

Das Potenzial schätzt der Interessenverband in diesem Segment auch in Zukunft groß ein, denn rund elf Mio. Deutsche (16 Prozent) haben zwar noch nie solche Bücher oder Comics gelesen, aber für eine künftige Lektüre Interesse daran. Laut game-Geschäftsführer Felix Falk enden Games damit längst nicht mehr am Bildschirm von Computer oder Konsole.

Hintergrundinteresse

88 Prozent der an solchen Werken Interessierten möchten mehr über den Hintergrund von Geschichten aus den Spielen erfahren. Knapp 87 Prozent wollen im Buch oder Comic die Entwicklung von Spielcharakteren weiterverfolgen. Für je 86 Prozent der Leser sind Bücher rund um Games spannend, weil sie so neue Perspektive auf bekannte Spielewelten erhalten.

Für 85 Prozent erweitert Literatur, die mit Games zu tun hat, das Spielerlebnis über das eigentliche Spielen hinaus. "Immer mehr Computer- und Videospiele liefern spannende Vorlagen für Bücher und Comics, die Millionen faszinieren. Spiele, die erfolgreich Buchvorlagen adaptieren, kurbeln wiederum das Interesse am literarischen Werk häufig noch weiter an", so Falk.

(Ende)
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