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pts20000623028 in Forschung

DATASOFT bringt Voice-over-IP Nebenstelle per WinNT

Telefonanlagen konfigurieren mit Internet-Browser, Kosteneinsparung durch Voice-Over-IP


St. Pölten (pts028/23.06.2000/15:51)

Ein starker Trend der Telekommunikation ist der zunehmende Einsatz der IP-Telefonie. Die Echtzeitübertragung von Audio-Daten erfolgt dabei im Datennetz mittels Internet-Protokoll. Die Infrastrukturausgaben sind bei dieser Technologie wesentlich geringer als bei der konventionellen Telefonie, denn private Unternehmensnetzwerke (Intranet) und Internetverbindungen werden effizient ausgenutzt. Dazu sind komfortable Systeme erhältlich, wie zum Beispiel die Phoneware SBX, die von DATASOFT (St. Pölten, Österreich), Unternehmensbereich "Networking" angeboten und implementiert werden.

Schon lange werden in Unternehmen mehrfache Netzwerke installiert, die redundant sind. Neben den Telefonnetzen sind dies Datenleitungen, die firmenweit für die Informationsverteilung benutzt werden. Auf diesen PC-Netzen und LANs können aber auch moderne Telekommunikationsnetze aufgesetzt werden, die durch ihre modular aufgebaute Software vielfältige Anwendungsfelder abdecken.

Die vorgestellte Lösung der Firma DATASOFT basiert auf dem internationalen, plattformunabhängigen Standard H.323, der alle Komponenten einer IP-basierten Telekommunikation einbindet. Der H.323 Protokoll-Stack bildet dabei den Systemkern, der als Software auf handelsüblichen NT-Servern ausfallsicher läuft.

Aufbau und Anwendung

Der zentrale Switch erfüllt die Vermittlungsfunktionen und stellt die Leistungsmerkmale traditioneller Telefonanlagen zur Verfügung, wie "Halten", "Rückfrage", "Rufübergabe" etc. Die CAPI-Schnittstelle gewährleistet den Datenaustausch mit ISDN-Karten, die die Verbindung zum öffentlichen Telefonnetz und zu vorhandenen Telefonanlagen schaffen. Alle IP-Telefone sind damit im LAN für "normale" Telefone erreichbar.

Am Unternehmensnetzwerk können aber nicht nur Internet-Telefone angeschlossen werden, sondern auch Access-Points für drahtlose Apparate, die per Funk am Betriebsgelände betrieben werden können. Diese moderne Art der drahtlosen Kommunikation wird unter anderem von der österreichischen Softwareschmiede BEKO eingesetzt, die auf diese Art ihre dezentralen Firmenstandorte einbindet. Auf der Burg Hartenstein im südlichen Waldviertel ist damit jederzeit per Funkanbindung uneingeschränkte Telekommunikation mit der Außenwelt möglich. Die Richtfunkstrecke, das erforderliche IP-System und die Implementierung stammen von der St. Pöltner Firma DATASOFT und ihrem Entwicklerteam sowie Partnern.

Architektur

Neben dem Server-basierenden Switch als Vermittlungszentrale und Gatekeeper sieht die Architektur eines IP-Telefonsystems auch Gateways vor, die im Prinzip durch ISDN-Karten mit CAPI-Stack realisiert werden. In der Multipoint Client Unit (MPCU) wiederum werden die Audiodaten gemischt, so dass man zum Beispiel Konferenzen mit mehreren Teilnehmern einberufen kann. Die im H.323-Standard vorgesehenen Terminals sind im Prinzip die Endgeräte.

PC-basierende Clients, die per Lizenzvertrag zur Verfügung gestellt werden, operieren bei der Phoneware SBX denkbar einfach: Man kann direkt aus dem Programm MS Outlook verschiedene persönliche Kontakte anklicken, wodurch prompt die richtige Verbindung aufgebaut wird. Das an die Soundkarte des PCs angeschlossene Headset mit Hörer und Mikrofon oder das danebenstehende IP-Telefon dienen dann der komfortablen Gesprächsführung.
Umgekehrt besteht die Möglichkeit, bei ankommenden Rufen automatisch aus der Datenbankanwendung heraus ein Fenster öffnen zu lassen, das Informationen über den jeweiligen Anrufer bereitstellt. Dies ist beispielsweise bei Call Center Anwendungen ein wichtiges Feature, das die Historie (bisherige Anrufdaten) sofort verfügbar macht und wichtige Daten zur Anrufbehandlung vorweist. Verkaufsgespräche oder statistische Interviews können damit nach einem standardisierten Leitfaden bequem abgewickelt werden.

Vorteile der VOIP-Software SBX

Bei der Konfiguration des Telefonnetzes kommt ein herkömmlicher Web-Browser zum Einsatz, so dass bei Änderungen kein externes Fachpersonal angefordert werden muss. Der Netzwerkadministrator vergibt zusätzliche Nebenstellen, mit wenigen Mausklicks wird das System an neue Anforderungen adaptiert. Vom PC aus lassen sich sämtliche Teilnehmerdaten passwortgeschützt einsehen und verändern.

Unternehmen, die aufgrund der Flexibilität sehr oft ihre Struktur anpassen, werden diese Vorteile zu schätzen wissen. Mittels der Mandantenfunktionen können sogar mehrere Firmen verwaltet werden, wobei auch hier sämtliche Komfortmerkmale bereitstehen: "Sprachmailboxen", "Anrufumleitung", "Gesprächsdatenaufzeichnung" etc. Aufgrund der automatischen Zuordnung der IP-Adressen der Terminals genügt zur Übersicht die Vergabe von Alias-Namen, so dass bei einem Platztausch einfach das entsprechende IP-Endgerät transferiert und an das Netzwerk angesteckt wird. Das System erkennt die Teilnehmer richtig und ordnet sie den individuellen Rufnummern zu.

Weitere Vorteile der Phoneware SBX sind der Investitionsschutz durch den akkreditierten, weltweiten Standard, wodurch jederzeit neue Updates eingebunden werden können, sowie die einfache Erweiterbarkeit durch den Ausbau des LAN-Netzes.

Der effiziente Einstieg mit SBX von DATASOFT in die moderne Kommunikationstechnologie bringt hohe Flexibilität durch standortunabhängige Endgeräte. Auf einer Leitung sind damit viele Gespräche möglich, auch der Datenverkehr benutzt das gleiche Netz. Somit stehen allen Anwendern neue Methoden der Unternehmenskommunikation wie application sharing, videoconferencing und natürlich Internet-Telefonie zur Verfügung. Interessenten sollten die Homepage http://www.datasoft.at besuchen oder können per E-Mail unter office@datasoft.at mit dem Unternehmen in Kontakt treten. (Ende)
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