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pte20000226014 in Leben

Das Rauschgift kommt per Internet

Drogenhandel über www - Entdeckungsrisiko gering


Köln (pte014/26.02.2000/13:47)

Das Internet wird zunehmend auch zum Medium für den Drogenhandel. Wie das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" in einer Vorabmeldung zu seiner nächstwöchigen Ausgabe meldet, beziehen deutsche Konsumenten illegale Drogen zunehmend per Internet aus den USA oder Südafrika. Die Zahlungen werden vom Kreditkartenkonto des Bestellers abgebucht, zugestellt wird der Stoff in neutralen Versandtaschen per Post oder Kurierdienst.

Laut einer internen Lagebeurteilung des deutschen Zollkriminalamtes http://www.zollkriminalamt.de sei das Risiko, entdeckt zu werden, eher gering. Der Grund dafür sei das enorme Aufkommen an Sendungen. Nach Angaben des deutschen Bundeskriminalamtes liegt die Zahl der Drogendelikte, die per Netz begangen und per Zufall aufgedeckt worden sind, bei "unter zwei Dutzend". Die deutschen Sicherheitsbehörden haben laut dem Bericht mit privaten Kurierdiensten bereits spezielle Mitarbeiterschulungen vereinbart: Dabei soll das Erkennen verbotener Sendungen trainiert werden. Im Zollamt Oberhausen, dem Umschlagplatz für Sendungen aus den Niederlanden, werden Rauschgift-Spürhunde auf Importpost angesetzt. (spiegelonline) (Ende)
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