NWN Nebenwerte Nachrichten AG: Daldrup & Söhne - Geothermie ist der Hoffnungsträger
Bei der Daldrup & Söhne AG geht es nach gelungener Restrukturierung wieder kräftig bergauf.
Frankfurt am Main, 02.07.2026 (pta007/02.07.2026/10:00 UTC+2)
Frankfurt/M., 02.07.2026 – Mit den Zahlen für 2025 kann die Restrukturierung von Daldrup & Söhne als gelungen bezeichnet werden. Denn nun ist auch die Profitabilität auf ein deutlich höheres Niveau gehoben worden. Zwar sank die Gesamtleistung um 6.4 % auf € 51.1 (54.6) Mio. Mit dem Gewinn je Aktie von € 1.29 (0.42) bzw. einem Konzernjahresüberschuss von € 7.7 (2.5) Mio. machte Daldrup aber beim Ergebnis einen gewaltigen Satz nach vorn.
Ein starkes Indiz für eine weitere positive Entwicklung ist der Anstieg des Auftragsbestands zum 31.03.2026 auf € 120 (31) Mio. CEO Andreas Tönies rechnet für 2026 mit einer Gesamtleistung von etwa € 58 Mio. Das wäre ein Anstieg von 13.5 %. Für die EBIT-Marge prognostiziert er 11.5 bis 13.5 %. Das ist zwar deutlich weniger als die 17.1 %, die für 2025 ausgewiesen wurden, allerdings plant Daldrup traditionell konservativ.
Profitabilität soll weiter steigen
Prinzipiell besteht heute laut Tönies im Unternehmen der Anspruch, eine EBIT-Marge von 10 plus x zu erzielen und nicht auf die einstelligen Werte der Jahre 2024 und früher zurückzufallen. Tönies kann sich vorstellen, die EBIT-Marge grundsätzlich weiter zu steigern. "Wir sind nach wie vor am Optimieren. Effizienzsteigernde Maßnahmen wird es weiterhin geben." So wird derzeit geprüft, wo Beteiligungen an Subunternehmern sinnvoll sind, um an der Wertschöpfungskette partizipieren zu können. Gerade im Tiefbohrgeschäft gebe es noch einen hohen Fremdleistungsanteil.
Fantasie erhält die Aktie aufgrund der zu erwartenden höheren Nachfrage nach Geothermie-Bohrungen. Daldrup verfügt auch in diesem Bereich über eine herausragende Marktstellung. Als Generalunternehmen für Tiefen-Geothermieprojekte sieht Tönies sein Unternehmen als Marktführer, mit dem nur noch ein weiteres deutsches Unternehmen mithalten kann. Auch für die mitteltiefe Geothermie existieren nur wenige Anbieter, die über geeignetes Equipment und Know-how verfügen. Perspektivisch ist davon auszugehen, dass die margenstarken Geothermieprojekte mehr als 60 % an der Gesamtleistung ausmachen werden.
Nachdem die Aktie im Februar ein 52-Wochen-Hoch von € 30.1 erreicht hatte, verlor der Kurs danach auch wieder rund ein Viertel dieses Werts.
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Der ausführliche Bericht über die Daldrup & Söhne AG mit dem Vorstandsinterview wird in der Juli-Ausgabe 2026 des Nebenwerte-Journal veröffentlicht: www.nebenwerte-journal.de. Der Abdruck ist unter Angabe der Quelle frei. Die Zahlen in Klammern geben die jeweiligen Vergleichswerte des Vorjahreszeitraums an.
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