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pte20030205006 in Leben

Computersimulation für bessere Katalysatorenentwicklung

Eigenschaften von den in der Katalyse wichtigen Materialien werden berechenbar


Berlin (pte006/05.02.2003/08:51)

Wissenschaftlern des Berliner Fritz-Haber-Instituts http://www.fhi-berlin.mpg.de ist es gelungen, mit Hilfe von Computerberechnungen, die Struktur und katalytische Aktivität eines Modellkatalysators über den gesamten Druck- und Temperaturbereich zu simulieren. Die Forschungsergebnisse ermöglichen neue Einblicke, unter welchen Bedingungen Materialoberflächen besonders aktiv werden. Die neue Methode ist den Angaben zufolge auch ein wichtiger Schritt, um die in Theorie und im Laborexperiment noch bestehenden Grenzen für die Katalysatorentwicklung zu überwinden. Bislang erlauben experimentelle und theoretische Methoden zwar sehr detaillierte Einblicke. Sie bleiben aber auf niedrige Druck- und Temperaturbereiche beschränkt und unterscheiden sich von den tatsächlichen technologischen Bedingungen erheblich. Daher geben sie nur bedingt Aufschluss über Gestalt und Reaktionsverhalten eines Katalysators in der Praxis.

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