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pte20000915041 in Forschung

Computer auf der Suche nach dem gesunden Menschenverstand

Zwei KI-Forschungsprojekte verknüpfen ihre Datenbanken


Boston (pte041/15.09.2000/17:20)

Das Mindpixel Digital Mind Modelling Project http://www.mindpixel.com des Computerwissenschaftlers Chris McKinstry und das OpenMind-Projekt http://commonsense.media.mit.edu des Massachusetts Institute of Technology werden einander ihre Datenbanken gegenseitig zur Verfügung stellen, berichtet das Magazin Wired. Beide Projekte sind auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz tätig und wollen den Common Sense - den gesunden Menschenverstand - erforschen.

Sowohl bei Mindpixel als auch bei OpenMind kann der durchschnittliche Internet-Surfer mitarbeiten. Auf Mindpixels Website wird der User gebeten, allgemeingültige Aussagen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können (wie z.B. "Wasser ist nass"), einzugeben. Danach müssen 20 von anderen ins Netz gestellte Aussagen bewertet werden. Auf diese Weise will sich McKinstry dem menschlichen Hausverstand annähern und einen "Fitnesstest" für künstliche Intelligenzen schaffen (pte berichtete: http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=000903009 ). Das Mindpixel-Projekt, das Mitte Juli gestartet wurde, hat inzwischen 20.000 registrierte User.

Das OpenMind-Projekt vom MIT Media Lab hat einen ähnlichen Ansatz. Auch dort ist man der Ansicht, dass in der Einbeziehung der Öffentlichkeit die Zukunft der KI-Forschung liegt. Auf der OpenMind-Website wird der User mit Fotos, Phrasen oder Diagrammen konfrontiert und muss eine Reaktion in Form eines kurzen Satzes eingeben. Aus den aggregierten Rückmeldungen auf die Stimuli soll dann ein Bild des gesunden Menschenverstandes entstehen. Wird etwa das Foto eines Picknicks gezeigt, soll die Künstliche Intelligenz nachher wissen, was der Mensch über Picknicks denkt. (Ende)
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