pte20060906039 in Leben
Cholesterin schützt vor Magenschleimhautentzündung
Helicobacter macht die Wirkung dieser Substanz rasch unschädlich
Berlin (pte039/06.09.2006/13:50)
Das Bakterium Helicobacter pylori, das die Magenschleimhautentzündung auslöst, ist für sein Fortbestehen auf Cholesterin angewiesen. Ein Wissenschaftsteam des Berliner Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie http://www.mpiib-berlin.mpg.de sowie des Leibniz-Zentrums in Borstel http://www.fz-borstel.de und der Universitäten Hamburg http://www.uni-hamburg.de und Magdeburg http://www.uni-magdeburg.de hat jetzt herausgefunden, dass zuviel dieser Substanz jedoch eine verschärfte Immunreaktion gegen den Krankheitserreger auslöst. Allerdings wandelt Helicobacter pylori Cholesterin rasch um, indem es ein Zuckermolekül an die Substanz hängt. Der Erreger kann so der Immunantwort wirkungsvoll ausweichen. Die Forscher suchen nun ein Antibiotikum, das die Bakterien genau daran hindert. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Medicine http://www.nature.com/nm veröffentlicht.
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