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pte20000327012 in Leben

Cholesterin ist gut fürs Gemüt

Niedriger Cholesterinspiegel führt häufig zu Depressionen


Utrecht/NL (pte012/27.03.2000/11:00)

Männer mit chronisch niedrigem Cholesterin haben häufiger schwere Depressionen, berichten niederländische Wissenschaftler im Fachblatt "Psychosomatic Medicine". http://www.eurekalert.org/releases/cfah-lca031400.html

Nach einer großen Cholesterin-Reihenuntersuchung bei über 30.300 Männern zwischen 40 und 70 Jahren wurde bei über 700 zufällig ausgesuchten Teilnehmern drei Jahre später erneut das Cholesterin im Blut gemessen. 130 derjenigen, deren Cholesterinspiegel wiederholt niedrig lag, wurden 130 andere mit erneut erhöhten Cholesterinwerten zugeordnet, wobei darauf geachtet wurde, dass die so gebildeten Paare in punkto Alter und sozioökonomischen Status vergleichbar waren.

Die Probanden nahmen keine Diabetesmittel oder Cholesterinsenker, litten nicht an Nieren- oder Schilddrüsenleiden oder Krebs. Zusätzlich zum Cholesterin-Check füllten alle Fragebögen aus und gaben Auskunft über sonstige Medikamente, chronische Krankheiten, Diäten und eben auch über depressive Symptome, Ärger, Feindseligkeit oder Impulsivität. Es zeigte sich: Bei den Männern mit chronisch niedrigem Cholesterin war das Risiko schwerer depressiver Symptome vier bis sieben Mal höher als bei den Männern der Vergleichsgruppe.

Auch kürzlich verlorenes Gewicht und niedrige Kalorienaufnahme hing mit Depressivität zusammen. "Studien, die den Zusammenhang von Cholesterinspiegel und depressiven Symptomen betrachten, sind spärlich", erklärte der Mediziner und Co-Autor Diederick E. Grobbee von der Universität Utrecht. http://www.ruu.nl/

Noch sei unklar, weshalb niedriges Cholesterin und Depressivität zusammen kämen. "Aber diese Untersuchung sorgt für weitere Beweise, dass es einen Zusammenhang gibt und es bekräftigt die Notwendigkeit, nach den Ursachen weiter zu schauen." Informationen: Diederick E. Grobbee, MD, PhD, E-Mail: d.e.grobbee@med.ruu.nl (wsa/EurekAlert) (Ende)
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