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pte20090622010 in Forschung

Chirurgie-Roboter findet winzige Metallsplitter

3D-Ultraschall und Elektromagnet erlauben zielgenaues Aufspüren


Durham (pte010/22.06.2009/11:05)

Bioingenieure an der Duke University haben einen Roboter entwickelt, der vollautonom winzige Metallstücke in Gewebe lokalisieren und eine Nadel zielgenau an diese Stücke heranführen kann. Dabei kommt ein 3D-Ultraschallsystem zum Einsatz, um Metall aufzuspüren. "Wir haben zusätzlich einen Elektromagnet an der 3D-Messsonde befestigt. Dadurch vibrieren die Splitter gerade genug, um diese Bewegung zu messen", erklärt Projektmitarbeiter A.J. Rogers. Was derzeit noch eine Machbarkeitsstudie im Labor ist, soll in Zukunft neue Möglichkeiten für die Chirurgie eröffnen. Roboter könnten etwa Schrapnellverletzungen auf Schlachtfeldern versorgen oder auch die Strahlentherapie bestimmter Krebserkrankungen mittels radioaktiver Implantate erleichtern.

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