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pte20000901013 in Forschung

Chaos in der Terabyte-Welt

Zentrales Daten-Storage wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor


Zürich (pte013/01.09.2000/11:00)

Ein zentrales Daten-Management ist die einzige Möglichkeit, um den permanenten Informationsdruck in den Griff zu bekommen. Dieser Ansicht ist jedenfalls "EMC Computer Systems". Mit intelligenten Daten-Storage Networks wird die zunehmende Informationsflut schnell und mit minimalstem Aufwand bewältigt.

Die Datenbestände von Unternehmen wachsen heute explosionsartig. Ein traditionelles Unternehmen der Old-Economy war bis anhin mit einer jährlichen Datenverdoppelung konfrontiert. Bei Dot.com Unternehmen geschieht diese Verdoppelung bereits innerhalb von 90 Tagen. Die traditionelle IT-Planung basierte auf einem horizontalen, mehr oder weniger kontinuierlichen Wachstum. Erfahrungswerte der Vergangenheit wurden für die Bedarfsdefinierung extrapoliert und mit anderen vorhersehbaren Komponenten ergänzt.

Heute ist das Wachstum vertikal. Bei nicht planbaren "Killer-Events" wie beispielsweise die Übernahme einer Firma müssen sprunghafte Datenzunahmen schnell und effizient absorbiert werden können.

Nach Ansicht der auf Datenverwaltung und Datenspeicherung (Storage) spezialisierte EMC führe diese explosionsartige Datenentwicklung zusammen mit den zunehmend horizontal ausgerichteten Prozessen zu zentralisierten Lösungen für IT-Infrastrukturen. Die Daten werden konsolidiert und durch ein zentrales Management verwaltet. Nach Auskunft von Patrick Frank, E-Technical Architekt bei EMC, sei dies die einzige Möglichkeit das Wachstum zu verwalten, ohne den Personal-Bestand um ein mehrfaches aufstocken zu müssen.

"Die Ressource Information ist der wichtigste Rohstoff eines Unternehmens." Dieser Leitgedanke führte EMC von der Mainframe-Speicherlösung über ein unternehmensweites Speichersystem (Enterprise-Storage) für heterogene Rechnerplattformen zur Entwicklung des Enterprise Storage Network (ESN). Mit dem Enterprise Storage Network sei ein offener Rahmen geschaffen worden, der einerseits aktuelle Technologien integriert, dessen Auslegung andererseits weit in die Zukunft reichen könne. Das Enterprise Storage Network ist eingebetet in die "Enterprise Information Infrastructure", kurz "E-Infostrukture". Diese E-Infostrukture Plattform von EMC sei ein verzahntes Konstrukt aus Hardware, Software und Services, das für alle Unternehmenstypen folgende Kernaufgaben erfüllen könne: Strukturierung der Infomationstechnologie bei gleichzeitig hoher Flexibilität, Sicherstellung der Verfügbarkeit von Anwendungen rund um die Uhr, transparenter Zugriff auf alle Daten im Unternehmen, Gewährleistung des sicheren, schnellen und einfachen Managements.

1999 hat EMC eine Befragung bei IT-Executives von Grossfirmen durchgeführt, die zeige, dass dem Informations-Storage mit 40 Prozent eine grosse Bedeutung innerhalb der IT-Architektur zukommt. Von weitaus geringerer Bedeutung seien Server mit 12 Prozent, Applikationen mit 25 Prozent und Netzwerke mit 20 Prozent.

Hinsichtlich dieser strategischen Bedeutung im IT-Markt gelten nach Auskunft von EMC Speicherlösungen neben Netzwerken, Prozessoren, Anwendungen und Datenbanken als fünfte Säule jeder Informationsarchitektur. 30 Prozent der Downtime eines Netzwerkes sei geplant. 10 Prozent seien Hardware und 39 Prozent Software bedingt. In 15 Prozent der Downtime-Fälle seien Personen involviert. Die Storagelösungen von EMC können Ausfälle nicht aus der Welt schaffen, aber immerhin sei es möglich durch ein zentrales Management die Zeiten zu minimieren und die Konsequenzen von notwendigen Unterbrüchen möglichst klein zu halten.

Die 1979 gegründete EMC Corporation entwickelt, produziert und vertreibt auf Soft- und Hardware basierende Lösungen für die Verwaltung, die Speicherung und den Schutz unternehmensweiter Datenbestände. Im Geschäftsjahr 1999 erzielte EMC weltweit USD 6,7 Milliarden Umsatz, das entspricht einem Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die in Zürich domizilierte EMC Computer Systems AG hat Niederlassungen in Bern und Genf. Mit 150 Mitarbeitern werden rund 45 Kunden betreut. Dazu zählen UBS, SNB, Swiss Life, Sunrise, Diax, Orange, Novartis, SairGroup. (Ende)
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