pte20000508007 in Leben
Burgenländische Landesausstellung zum Thema "Krieg oder Frieden"
Plädoyer für Frieden und Menschenrechte
Eisenstadt (pte007/08.05.2000/09:45)
Die diesjährige Burgenländische Landesaustellung http://www.aspr.ac.at/la2000/la2000.htm steht unter dem Motto "Krieg oder Frieden - Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens". Veranstalter ist das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK) http://www.aspr.ac.at . Im Mittelpunkt der Landesausstellung steht der Mensch in seinem Spannungsverhältnis zwischen Krieg und Frieden, zwischen Vision und Realität. Die Ausstellung soll die Grundlage eines Europäischen Museums für Frieden sein, das auf der Burg Schlaining, dem Veranstaltungsort, eingerichtet wird. Es wird versucht, eine Synthese von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen.Auf der Grundlage eines wissenschaftlichen Gesamtkonzeptes wurden die Themen und Szenen der einzelnen Abteilungen durch intensive Kooperation mit Experten aus Wissenschaft, Kunst und Praxis erarbeitet. Geboten werden Informationen und Reflektionen, Aufklärungen und Erlebnisse. Nicht nur der Verstand, auch die Sinne und Gefühle sollen angesprochen werden. Dem Publikum wird ein umfassendes Informationsspektrum von einem PC-Terminal über Karikaturen bis hin zu Video-Installationen angeboten. Auch ein eigener "Friedenspfad für Kinder" wird eingerichtet.
Die Landesaustellung ist in verschiede Ebenen und Themenbereiche unterteilt. Im Eingangsbereich und im Kellergeschoß findet sich der Bereich "Alltagsgewalt und Kriegsgewalt", im Schwarzen Hof "Zerstörung der Natur und Umwelt durch den Menschen", im Zwischengeschoß "Krisen und Konflikte" und im Obergeschoß befindet sich die Friedensetage mit "Foren der Friedenspolitik" sowie "Sinneswelten und Schatzkammern des Friedens".
UNO und UNESCO haben das Jahr 2000 zum internationalen Jahr der Kultur des Friedens proklamiert, welche die Zielsetzung hat, von der Kultur der Gewalt einen Übergang zu einer Kultur des Friedens zu schaffen. Die Burgenländische Landesausstellung will einen wichtigen Beitrag Österreichs zu diesem internationalen Jahr der Kultur des Friedens darstellen. Die Landesaustellung versteht sich als ein Plädoyer für Frieden und Menschenrechte, welches auch eine Kritik an der herrschenden Kultur der Gewalt miteinschließt. Den Frieden in den Mittelpunkt einer Ausstellung zu stellen, sei eine wissenschaftliche, künstlerische und vor allem friedenspolitische Herausforderung, so der Veranstalter. Die friedenspolitische Botschaft richtet sich hierbei an die Politik, insbesondere an die politischen Eliten. Konflikte und Krieg sind vor allem das Ergebnis ihres Handelns.
Die Ausstellung beginnt am 8. Mai und dauert bis 5. November. Die Burgenländische Landesregierung als Auftraggeber hat dem ÖSFK zur Durchführung der Landesausstellung 13 Mio. Schilling zur Verfügung gestellt. Der Rest des 20 Mio. Schilling-Budgets wurde durch Einnahmen, Sponsoren und Eigenmittel gedeckt. Die Veranstaltung ist täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. (Ende)
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