pte20000911024 in Leben
Bund macht Geld flüssig für Telematik
Nationale Verkehrslenkzentrale hilft bei Routenwahl
Bern (pte024/11.09.2000/13:15)
Das Bundesamt für Strassen http://www.astra.admin.ch will etwas gegen die Verkehrsüberlastung unternehmen. Mittels Telematik soll der Verkehr nicht nur flüssiger, sondern auch sicherer werden. Gemäss dem Leitbild für die Strassenverkehrs-Telematik sollen die nötigen Systeme für Verkehrsinformation und -lenkung bis ins Jahr 2010 bereitstehen. Die Vernehmlassung wurde am 4. September eröffnet.Der Bund rechnet für die mit dem Leitbild zusammenhängenden Massnahmen mit Kosten von rund 600 Millionen Franken für die nächsten 10 Jahre. Konkret umfassen die Absichten des Bundes die Schaffung einer nationalen Verkehrslenkzentrale, welche überregionale Empfehlungen bezüglich Routenwahl, Wahl des Verkehrsmittels und Zeitpunkts des Reisenantritts abgibt. Sie arbeitet mit Verkehrsinformationen aus allen Bereichen. Bundesämter. Kantone und Transportunternehmen sorgen zudem für einen nationalen Verkehrsdatenverbund, in welchem alle Basisinformationen gesammelt werden. Eine automatisierte Verkehrskontrolle soll für mehr Sicherheit und besseren Verkehrsfluss sorgen.
In Regionen mit kritischer Verkehrsbelastung soll zudem das Volumen mittels Fahrberechtigung und Abgaben (Road Pricing) gelenkt werden. Verschiedene Versuche sollen aufzeigen, ob die Massnahme Road Pricing überhaupt akzeptiert wird. (Ende)
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