leben

AUSSENDER



pressetext.austria

Ansprechpartner: ws
Tel.: 01/406 15 22-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at

FRüHERE MELDUNGEN

LEBEN

09.04.2026 - 14:00 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
09.04.2026 - 14:00 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
09.04.2026 - 13:30 | Scientology Kirche Celebrity Centre Wien
09.04.2026 - 13:25 | Musterhauspark GmbH
09.04.2026 - 10:30 | pressetext.redaktion
pte20000222004 in Leben

Bordcomputer werden zum Trend

Bis Jahresende weit über 100.000 Autos in Österreich ausgestattet


München (pte004/22.02.2000/09:27)

Rund 60.000 Autos in Österreich fahren nach Schätzungen von Experten bereits mit einem Navigationssystem an Bord, bis Jahresende sollen es weit über 100.000 sein. Allein in Deutschland sollen noch heuer mindestens 1,5 Millionen Autos ein solches System eingebaut haben, glaubt der ADAC. Auf der Computermesse CeBIT sind die wichtigsten Modelle zu sehen. "Navigationssysteme sind im Zeitalter der neuen elektronischen Medien stark im kommen", sagt der Leiter der Forschungsstelle Automobilwirtschaft in Bamberg, Prof. Wolfgang Meinig. Für die Autofahrer von morgen werde der Fahrzeuginnenraum immer mehr zum Cockpit.

Schon heute ist der Bordcomputer nicht mehr nur ein Accessoire für Luxuskarossen. Volkswagen beispielsweise bietet Navigationssysteme auch für kleinere Wagen wie den Lupo an. "Wir sehen darin einen Markt der Zukunft", sagt VW-Referent Hartmut Hoffmann. Bisher lassen sich drei bis fünf Prozent der VW-Käufer ein Navigationssystem in ihren Neuwagen einbauen. "Aber das wird sich noch entwickeln." Blaupunkt, nach eigenen Angaben Marktführer für Navigationssysteme, hat den Absatz 1999 mit rund 330.0000 Geräten mehr als verdoppelt. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit rund 470.000 verkauften Systemen. http://www.blaupunkt.de

Je nach Ausstattung kosten die Geräte zwischen 20.000 und 35.000 Schilling. Die günstigeren Systeme werden in den Radioschacht eingebaut, haben kein Display und leiten den Autofahrer per Sprachbefehl zum Ziel. Die größeren Varianten mit Display zeigen eine Umgebungskarte zur besseren Orientierung an. Um zu vermeiden, dass der Autofahrer in einen Stau gerät, beziehen viele Systeme die Verkehrsnachrichten der Radiosender in die Routenplanung ein.

Vor der Abfahrt gibt der Fahrer sein Ziel ein. Dies kann eine Straßenname, ein Dorf, ein Restaurant oder ein anderes Ziel sein. Danach leitet das Navigationssystem den Fahrer per Sprachbefehl ans Ziel. Die Position des Wagens wird durch das Satelliten-System GPS (Global Positioning System) geortet. Durch zusätzliche Auswertungen der Tachogeschwindigkeit und der Lenkbewegung kann die Position bis auf wenige Meter genau bestimmt werden. Wenn der Autofahrer sich verfährt, gibt das System sofort neue Anweisungen.

Nicht alle Systeme sind aus Sicht des ADAC empfehlenswert. Ungeeignet sei vor allem Navigations-Software für einen Laptop, der an den Zigarettenanzünder angeschlossen wird. "Oft sind keine stabilen Halterungen für die Laptops verfügbar und die Navigation ist fehlerhaft", sagt Nowicki. Auch Fans von Abkürzungen sollten sich nicht unbedingt auf die Tipps des Navigationssystemen verlassen: Häufig werden die Autofahrer auf Umwegen ans Ziel geleitet. (hightext) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: ws
Tel.: 01/406 15 22-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at
Website: pressetext.at
|
Top