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pte20000809034 in Leben

Bohrung in 9.000 Meter Tiefe liefert Erkenntnisse über Erdbeben

Forschungsprogramm widmet sich der Entstehung und dem Vorkommen von Rohstoffen


Windischeschenbach (pte034/09.08.2000/14:41)

Das tiefste Loch der Erde befindet sich in einem kleinen Ort in der Oberpfalz. Von hier aus werden drei Monate lang kleine Erdbeben simuliert. In diesen Tiefen herrschen Temperaturen von 300 Grad Celsius und ein Druck von rund 3000 bar. Das Vordringen in diese Tiefen ist notwendig, da hier das Gestein nicht spröde zerbricht, sondern verformbar ist. Ziel dieses Projektes ist es, die tiefliegenden Teile der Erdkruste zu erforschen http://icdp.gfz-potsdam.de/html/ktb/d_ktp.html.

Das dem GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) http://www.gfz-potsdam.de eingegliederte Forschungsprogramm widmet sich der Entstehung und dem Vorkommen von Rohstoff- und Energie-Lagerstätten, dem Erdklima in der jüngeren geologischen Vergangenheit und den Ursachen von Klimaschwankungen. Die internationale Arbeitsgruppe hofft, neue Erkenntnisse über Erdbeben und Vulkanausbrüche gewinnen zu können. Für gefährdete, dichtbesiedelte Regionen könnte das von großer Bedeutung sein.

Die Bohrungen befinden sich an der Nahtstelle der Kontinentplatten. Bei der Kollision der Kontinente vor etwa 320 Millionen Jahren hatte sich ein Gebirge mit den Ausmaßen des Himalayas gebildet, das im Verlauf der Erdgeschichte wieder abgetragen wurde. Im Raum Windischeschenbach beobachteten Geophysiker stark erhöhte Werte der Erdanziehung, des Erdmagnetfeldes und der elektrischen Leitfähigkeit. (Ende)
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