pte20060424014 in Leben
Blutgerinnung: Medikamenten-Dosierung von Genvariante abhängig
Einfacher Test senkt Risiko der Patienten
Bonn/Mannheim (pte014/24.04.2006/10:30)
In Deutschland müssen wegen einer krankhaft erhöhten Blutgerinnung etwa 800.000 Menschen blutverdünnende Cumarinderivate einnehmen. Obwohl diese Medikamente schon seit 1945 eingesetzt werden, war bis vor kurzem noch unklar, wie sie wirken. Die gängige Menge reicht bei manchen Menschen nicht aus, um die gewünschte Blutverflüssigung zu erzielen. Mediziner der Universität Bonn http://www.uni-bonn.de haben nun herausgefunden, dass ein Gen, das bei der Blutgerinnung eine wesentliche Rolle spielt, in verschiedenen Variationen vorkommen kann. Manche sprechen stärker auf die Gerinnungshemmer an als andere. Die Wissenschaftler haben jetzt ihre Ergebnisse auf der Frühjahrstagung der Deutschen Kardiologischen Gesellschaft http://www.dgk.org in Mannheim präsentiert.
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