pte20060224001 in Leben
Biopiraterie in Afrika: Bayer-Konzern unter Beschuss
Schutz der Artenvielfalt und gerechte Gewinnteilung aus Nutzen gefordert
London/Bonn (pte001/24.02.2006/06:10)
Der Leverkusener Bayer-Konzern wird einer Studie des US-amerikanischen Edmonds Institute http://www.edmonds-institute.org zufolge wegen Biopiraterie angegriffen: Der Pharmakonzern habe demnach das Diabetes-Mittel Glucobay mit Hilfe eines Bakteriums aus dem kenianischen Ruiru-See hergestellt. Von dem jährlichen Glucobay-Umsatz von rund 280 Mio. Euro fließt jedoch kein Cent nach Ostafrika, bemerken die Wissenschaftler.
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